Musik
«Das machte den Kindern Spass»: Die Musikschule Thurtal Seerücken stellt Instrumente an Schulen vor

Die Musikschule Thurtal Seerücken mit einem Standort in Müllheim hat zum Schulbeginn eine Schnupperwoche lanciert. Die Kinder sollen so Instrumente kennen lernen und sich dafür begeistern. Unterricht gibt es aber auch für Jugendliche und Erwachsene.

Manuela Olgiati
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Daniel Kurz, der Präsident der Brass Band Hörhausen, Dirigent Benedikt Hubov, Musiklehrer Fredi Sonderegger und Musikschulleiter Valentin Metzger stellen Blasinstrumente vor.

Daniel Kurz, der Präsident der Brass Band Hörhausen, Dirigent Benedikt Hubov, Musiklehrer Fredi Sonderegger und Musikschulleiter Valentin Metzger stellen Blasinstrumente vor.

Bild: Manuela Olgiati

Den Klang des Waldhorns hören oder die warmen Töne der Klarinette erklingen lassen. Die Liste an Instrumenten lässt sich beliebig erweitern. Die Kinder und Jugendlichen wollen auch Gitarre und Geige lernen. In der Musikschule Thurtal Seerücken beginnt das neue Schuljahr mit einer Schnupperwoche in Müllheim und den dezentralen Standorten. An der Musikschule unterrichten 35 qualifizierte Musiklehrpersonen Kinder, Jugendliche und Erwachsene in verschiedenen Musikstilen. In Zahlen sind das 400 Schülerinnen und Schüler. Das Unterrichtsangebot der Musikschule Thurtal Seerücken besteht neben dem Einzelunterricht auch aus Basiskursen, Ensembleangeboten oder Bandunterricht.

Instrument von Grund auf kennen lernen

Musikschulleiter Valentin Metzger.

Musikschulleiter Valentin Metzger.

Bild: Manuela Olgiati

In der letzten Woche stellten Musiklehrer und Dirigenten der Regionalen Jugendmusik verschiedene Blasinstrumente an der Primarschule Hörhausen vor. Musikschulleiter Valentin Metzger sagt:

«Wir haben Schulen besucht und gezeigt, wie den Instrumenten Töne zu entlocken sind. Das machte den Kindern Spass.»

Wer sich für den Musikunterricht entscheidet, lernt von Grund auf ein Instrument kennen und spielen. In der Schnupperwoche der Musikschule Thurtal Seerücken vom 30. August bis 3. September haben Kinder die Gelegenheit, unter fachkundiger Leitung ihr Wunschinstrument auszuprobieren. So gross die Auswahl – vom Akkordeon über die Querflöte bis zum Violoncello –, so gerne beantwortet die Musikschule Fragen zum Musizieren.

Jubiläum wird zu einem anderen Zeitpunkt zelebriert

Musiklehrer und Posaunist Fredi Sonderegger spielt mit Benedikt Hubov, dem Dirigenten der Regionalen Jugendmusik.

Musiklehrer und Posaunist Fredi Sonderegger spielt mit Benedikt Hubov, dem Dirigenten der Regionalen Jugendmusik.

Bild: Manuela Olgiati

In einer neuen Form möchte die Musikschule das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken. Der Musikschulleiter sagt: «Kinder lernen bereits im Basiskurs ab vier Jahren spielerisch ein Instrument kennen.» Die Lehrkräfte bringen den jungen Musikerinnen und Musikern das Spielen auf dem Musikinstrument näher. Ein physisches Ausprobieren des Wunschinstruments ist mittlerweile die Basis für das langfristige Erlernen eines Instrumentes. So trägt die Musikschule auch dazu bei, das Schweizer Kulturgut an die nächste Generation weiterzugeben. «Wir pflegen ausserdem eine gute Zusammenarbeit mit den Musikvereinen», sagt Metzger.

Wegen der Pandemie konnte die Musikschule Thurtal Seerücken die Instrumente nicht wie gewohnt an einem Tag der offenen Tür vorstellen. Auch das Feiern des 30-jährigen Bestehens muss auf das kommende Jahr verschoben werden. Metzger sagt:

«So feiern wir eben ein 31-jähriges Jubiläum.»

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