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Münchwiler Gemeinderat setzt Teil des Überschusses für Sanierung des Gemeindehauses ein

Die Politische Gemeinde Münchwilen schliesst ihre Jahresrechnung weit über Budget. Die Schulden steigen dennoch.
Olaf Kühne
Das Münchwiler Gemeindehaus soll eine Sanierung erhalten. (Bild: ZVG)

Das Münchwiler Gemeindehaus soll eine Sanierung erhalten. (Bild: ZVG)

Gewinn statt Verlust. Derartige Rechnungsabschlüsse präsentieren derzeit Gemeinden landauf landab. So auch Münchwilen. Wie die Politische Gemeinde mitteilt, konnte sie vergangenes Jahr anstelle des budgetierten Verlustes von 199000 Franken einen Überschuss von rund 677000 Franken erzielen. Brutto. Denn einen Teil des Gewinnes hat der Gemeinderat bereits verbucht. «500000 Franken werden als Einlage Vorfinanzierung für die Sanierung des Gemeindehauses gebucht, womit netto ein Gewinn von 176933 Franken ausgewiesen wird», schreibt die Behörde in ihrer Mitteilung.

«Der Mehrertrag stammt hauptsächlich aus dem Bereich der natürlichen Personen und ist auf das Bevölkerungswachstum sowie auf straflose Selbstanzeigen zurückzuführen.»

Wie andernorts resultiert auch in Münchwilen die Besserstellung gegenüber dem Budget im Wesentlichen aus den Steuereinnahmen. Knapp sechseinhalb Millionen Franken hat die Gemeinde hier netto eingenommen, 570000 mehr als budgetiert mit Steuern, weitere 119000 Franken mit Liegenschaften- und Grundstückgewinnsteuern. Und der Gemeinderat schreibt: «Der Mehrertrag stammt hauptsächlich aus dem Bereich der natürlichen Personen und ist auf das Bevölkerungswachstum sowie auf straflose Selbstanzeigen zurückzuführen.»

Sozialkosten steigen weiter

Über Budget liegen in Münchwilen indes auch einzelne Ausgabenposten. So mit 246000 Franken in der Sozialen Wohlfahrt. Der Gemeinderat schlüsselt diese Abweichung weiter auf: «Während die Wirtschaftliche Hilfe um 168000 Franken sowie die Prämienverbilligungen um 116000 Franken angestiegen sind, konnten im Bereich der Alimentenbevorschussung um 43000 Franken weniger hohe Ausgaben verzeichnet werden.»

Weiter steigende Ausgaben im Gesundheitswesen sowie für nicht bezahlte Krankenkassenprämien belasteten ebenfalls die letztjährige Erfolgsrechnung, die Nettoschuld des Gemeindehaushalts sei von 832 auf 934 pro Einwohner gestiegen, schliesst der Gemeinderat seine Mitteilung.

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