Münchwiler Gemeinderat hält am aktuellen Steuerfuss fest

In seiner Legislaturplanung setzt sich der Gemeinderat von Münchwilen unter anderem mit der kommunalen Steuersituation auseinander.

Olaf Kühne
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Der Münchwiler Gemeinderat mit Gemeindeschreiber Daniel Peluso, Pascal Leutenegger, Manfred Filliger, Jos-Reto Bernet, Susanne Falk, Enrico Kämpf, Gemeindepräsident Guido Grütter und Nadja Stricker.

Der Münchwiler Gemeinderat mit Gemeindeschreiber Daniel Peluso, Pascal Leutenegger, Manfred Filliger, Jos-Reto Bernet, Susanne Falk, Enrico Kämpf, Gemeindepräsident Guido Grütter und Nadja Stricker.    

(Bild: ZVG)

In den aktuellen Münchwiler Gemeindenachrichten berichtet der Gemeinderat von seiner Legislaturplanung und geht insbesondere auf die «Steuersituation» in der Gemeinde ein. Dabei bezieht sich die Behörde auf das Gemeinderating der «Weltwoche» wie auch auf den Gemeindevergleich der Raiffeisenbank. In Ersterem landet Münchwilen auf Rang 593 von 900 schweizweit betrachteten Gemeinden. «Dies kann als eine Mittelfeld-Platzierung bezeichnet werden», schreibt der Gemeinderat hierzu.

Der Raiffeisenvergleich wiederum zeigt 80 Thurgauer Gemeinden. «Mit einem Gemeinde-Steuerfuss von 273 liegt Münchwilen leicht über dem kantonalen Durchschnitt von 264,5 auf Rang 59.» Aus Sicht der Raiffeisen sei das Steuerniveau «tief». Tatsächlich beläuft sich der Steuerfuss der Politischen Gemeinde Münchwilen auf relativ hohe 61 Prozent, derjenige der Schulgemeinde hingegen auf relativ tiefe 93 Prozent.

Mit Bezug auf diese Ranglisten habe man nun, berichtet der Gemeinderat weiter, unter anderem die geplanten Projekte berücksichtigt und sei, «gerade auch im Hinblick auf die Notwendigkeit, die Attraktivität zum Wohnen und Arbeiten in der Gemeinde zu erhalten», zum Schluss gelangt, dass man am aktuellen Steuerfuss festhalten wolle. Die Behörde sei sich jedoch bewusst, dass ihre Einflussmöglichkeiten begrenzt seien. «Zudem sind Projekte und Planungen dem Souverän unterworfen, der in Abstimmungen Weichenstellungen vornimmt.»

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