Münchwilen
Familienausstellung in der Villa Sutter: Bei der Familie Zwahlen dreht sich alles um den kreativen Umgang mit verschiedenen Materialien

Unter dem Titel «Familiesach Zwahlen» kündigt die Villa Sutter in Müchwilen ihre nächste Ausstellung an. Vom 1. August bis zum 10. Oktober 2021 zeigen Gery und Ursula Zwahlen aus Hauptwil mit ihren Töchtern ihr kreatives Schaffen.

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Ab dem 1. August lädt die Villa Sutter zur Ausstellung «Familiesach Zwahlen» ein.

Ab dem 1. August lädt die Villa Sutter zur Ausstellung «Familiesach Zwahlen» ein.

Bild: PD

(red) «Aus Wolle, Stahl, Stoffen und Farben kreieren die Kunstschaffenden Gery und Ursula Zwahlen und ihre beiden Töchter, Désirée Zwahlen und Seraphine Benz, einzigartige Objekte voller Charakter», heisst es in einer Medienmitteilung der Villa Sutter. In ihrem Entstehungsprozess durchleben die Kunstwerke der Familie Zwahlen eine spannende Verwandlung. Sie sind teils durch verspielte, teils durch geometrische Formen gekennzeichnet. Am Sonntag, 1. August, sowie am Sonntag, 8. August, sind die Künstlerinnen und Künstler jeweils von 14 bis 15 Uhr in der Villa Sutter anzutreffen.

Die Kunstschaffenden sagen über ihre Arbeit:

«Die Gespräche in unserer Familie drehen sich oft um den kreativen Umgang mit Materialien wie Textilien, Farben und, bei dieser Ausstellung, Schmiedebronze.»

Den Anfang macht das Gemälde «Temtatio» (lat. Versuchung) von Désirée Zwahlen. «In unserer Gemeinschaftsarbeit tauchten wir hauptsächlich ins tiefe Blau der Maggia ein und liessen uns von den Strukturen der Felsen und Steine inspirieren», sagt Zwahlen.

Seraphine Benz und Mutter Ursula Zwahlen haben in Zusammenarbeit ein Kleid designt, das ebenfalls ausgestellt wird. Mit Bronze hat sich derweil der Vater Gery Zwahlen auseinandergesetzt. Seine Arbeit ist das Ergebnis einer Materialverwandlung. Im Feuer, bei 800 Grad, wird Bronze formbar und weich. Dann beginnt der organische Prozess. Mit Feingefühl und viel Erfahrung bearbeitet der Künstler das Material in diesem Zustand.

Mit ihrer Ausstellung wollen die Kunstschaffenden auf die Endlichkeit des Planeten hinweisen und sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen einsetzen. «Wir freuen uns auf ein interessiertes Publikum, dass sich gerne von unserer Arbeit verführen lässt», heisst es in der Mitteilung abschliessend.