Müllheimer Kirche: Ohne Ecken und Kanten

Die katholische Kirchgemeinde Müllheim feierte am Sonntag ihr Kirchenjubiläum. Vor 50 Jahren wurde die Kirche St. Maria auf dem Storenberg gebaut.

Manuela Olgiati
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Bischof Felix Gmür spricht am Kirchenjubiläum in Müllheim davon, dass die Kirche Geborgenheit bietet. (Bild: Manuela Olgiati)

Bischof Felix Gmür spricht am Kirchenjubiläum in Müllheim davon, dass die Kirche Geborgenheit bietet. (Bild: Manuela Olgiati)

Bischof Felix Gmür sprach in seiner Predigt zum 50. Kirchenjubiläum von Heimat und Geborgenheit unter einem Dach. «Es braucht die Kirche, damit wir ein zu Hause, eine Heimat haben.» Die Kirche sei nicht verloren, sondern im Glauben sei man geborgen. Der Bischof erteilte den Segen – auch den geflochtenen Kräutersträusse. Der Erlös aus dem Verkauf und die Kollekte kommen dem Hilfsprojekt von Laienschwester Rosita Würms zugute. Die Kirche von Müllheim habe weder Ecken noch Kanten. «Die Hände auszubreiten, bedeutet in diesem Gebäude, Gott nahe zu sein», sagte der Müllheimer Pater Jaroslaw Kwiatkowski. Provinzialpater Bernhard Marciniak und die beiden Pater Benno Hegglin und Anton Schönbächler gaben dem Gottesdienst gemeinsam mit den Ministranten eine festliche Note. «Eine volle Kirche», beschrieb Kirchenpräsident Toni Waeffler das eindrückliche Erlebnis. Zum 50. Jubiläum und dem gleichzeitigen Patronatsfest Maria Himmelfahrt umrahmte der Katholische Kirchenchor unter der Leitung von Dirigent Richard Oswald den Gottesdienst.

Im Untergeschoss konnten die Besucher die Ausstellung mit 30 Leihgaben mit der Schutzpatronin bewundern. Dazu wurden die kirchlichen Aufgaben und das Pfarreileben gezeigt. Dies taten Mitarbeiter auch mit 14 bunten Bändern während des Gottesdienstes. Sie stellten die Gemeinschaft und Angebote in das Zentrum. Genau so zeigte sich die Feier anschliessend beim Apéro, die vom Blasmusikorchester Music Friends Wigoltingen musikalisch umrahmt wurde.