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Müllheim senkt den Steuerfuss auf unter 50 Prozent

Auf kommendes Jahr senkt die Gemeinde den Steuersatz von 52 auf 48 Prozent. «Die Reduktion liegt drin», sagt der Gemeinderat. Daran hatte an der Budgetversammlung niemand etwas auszusetzen.
Stefan Hilzinger
Der Kreisel im Dorfzentrum von Müllheim mit der Kentaur-Figur, einem Wahrzeichen der Gemeinde. (Bild: Reto Martin)

Der Kreisel im Dorfzentrum von Müllheim mit der Kentaur-Figur, einem Wahrzeichen der Gemeinde. (Bild: Reto Martin)

Mancher Stimmbürger hätte die Steuersenkung gern schon vor einem Jahr gehabt. Doch der Gemeinderat mahnte zur Geduld; man wolle zuerst den ersten Abschluss nach neuem Rechnungslegungsmodell abwarten.

Nun, ein Jahr später, steht aus Sicht des Gemeinderates nicht mehr im Weg, um den Steuerfuss von 52 in diesem Jahr auf 48 Punkte im kommenden Jahr zu senken.

Gemeindepräsident Urs Forster. (Bild: PD)

Gemeindepräsident Urs Forster. (Bild: PD)

An der Budgetversammlung am Dienstag war das Traktandum unbestritten. Alle 114 versammelten Stimmbürger stimmten dem Antrag der Behörde zu. Gleiches geschah mit dem Voranschlag für 2019, der bei einem Gesamtaufwand von knapp 8 Millionen Franken mit einem Defizit von 177'000 Franken rechnet. «Die Gemeinde ist schuldenfrei und verfügt über ein Nettovermögen von 2,55 Millionen Franken», führte Gemeindepräsident Urs Forster als Hauptargumente für die Steuersenkung ins Feld.

Die anstehenden Investitionen könne die Gemeinde angemessen aus eigenen Mitteln finanzieren. Wirtschaftliche Prognosen seien zwar schwierig zu stellen. Niemand wisse derzeit, ob und wann das Ende der Phase mit niedrigen Zinsen drohe, «doch die rege Bautätigkeit lässt uns damit rechnen, dass noch der eine oder andere Steuerzahler in die Gemeinde zieht», sagte Forster

Dringender Unterhalt von Brücken

Im nächsten Jahr will die Gemeinde netto knapp 3,5 Millionen Franken investierten, etwa in die Erschliessung Oberdorf-Storenberg. Forster berichtete, dass der Gemeinderat den Zustand der elf Brücken in der Gemeinde habe untersuchen lassen. «Noch vor dem Unglück von Genua». Es habe sich gezeigt, das zwei in einem schlechten Zustand seien. So werde nun das «Miis Herze Brüggli» für Autos gesperrt, zudem müsse eine Brücke auf einer Flurstrasse von gestützt werden, damit der Landwirtschaftsverkehr sie weiter benutzen darf.

Nichts Neues im Edelreich

Ferner informierte der Gemeindepräsident über den Fortgang des Bauprojektes Wohnpark Grüneck (sieben Mehrfamilienhäuser). Dort stünden seit den Sommerferien zwar Visiere, doch der Gemeinderat werde das Projekt erst auflegen, sobald ein seiner Meinung nach bewilligungsfähiges Bauprojekt vorliegt. «Es dürfte nun aber bald soweit sein», sagte Forster. Nichts neues gebe es zum Outlet-Center Edelreich zu berichten. «Das ist eine unendliche Geschichte.»

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