Gruppierung Menschen für Frauenfeld will Stadtrat, der nahe am Bürger ist

Die Frauenfelder Gruppierung «Menschen für Frauenfeld» (MproF) macht sich für eine bürgernahe Regierung stark. Zudem kommuniziert sie die Nein-Parole für den Landverkauf an Reiseveranstalter Twerenbold.

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Rathaus Frauenfeld. (Bild: Donato Caspari)

Rathaus Frauenfeld. (Bild: Donato Caspari)

(pd) Die Gruppierung «Menschen für Frauenfeld» (MproF) möchte laut Mitteilung, dass die Stadt durch eine bürgernahe Regierung vertreten wird. «Wir wollen einen bürgerlich dominierten Stadtrat, der durch zwei Mitglieder der linken Seite verstärkt wird.»

Deshalb empfiehlt MproF Stadtpräsident Anders Stokholm (FDP) zur Wahl und als nebenamtliche Stadträte Fabrizio Hugentobler (FDP), Andreas Elliker (SVP) sowie Barbara Dätwyler Weber (SP) und Johannes Eiholzer (CH).

Fredi Marty, Gemeinderat MproF. (Bild: PD)

Fredi Marty, Gemeinderat MproF. (Bild: PD)

Den Landverkauf an den Reiseveranstalter Twerenbold lehnt MproF ab. «Wir gewichten die Interessen der Anwohner höher als die Vorteile dieses Stadtentwicklungsprojektes.» Die Lebensqualität der Mitbürger liege MproF am Herzen. Man verstehe die Sorgen wegen des drohenden Mehrverkehrs und der damit verbundenen Lärmbelastung.

MproF ist der Meinung, dass das Grundstück an der Sonnenhof-/Schaffhauserstrasse der falsche Standort ist. Man sei überzeugt, dass der wirtschaftliche Aufschwung in Frauenfeld auch ohne diese vielversprechende Ansiedlung weitergehe. «MproF steht ein für neue Arbeitsplätze, aber nicht um diesen Preis.»