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Motiviert in den Wahlkampf in Warth-Weiningen

Vier Neue wollen in die Schulbehörde der Primarschule Warth-Weiningen. Im Schulpräsidium kommt es zu einer Kampfwahl. Am Samstag stellten sich die Kandidaten den Wählern an einem Podium vor.
Manuela Olgiati
Am Podium: Kandidaten für das Schulpräsidium der Primarschule Warth Weiningen mit Pius Krähemann und Erol Ryant sowie zwei Kandidatinnen für die Schulbehörde mit Beatrice Bauer und Tanja Geissbühler. (Bild: Manuela Olgiati)

Am Podium: Kandidaten für das Schulpräsidium der Primarschule Warth Weiningen mit Pius Krähemann und Erol Ryant sowie zwei Kandidatinnen für die Schulbehörde mit Beatrice Bauer und Tanja Geissbühler. (Bild: Manuela Olgiati)

Marketing braucht es doch, denn am 10. Februar wollen die Kandidaten gewählt werden. Im Schulpräsidium kommt es zu einer Kampfwahl. Für das Präsidium kandidieren der 54-jährige Pius Krähemann, diplomierter Ingenieur im Key-Account-Management, und der 34-jährige Erol Ryant, diplomierter Betriebswirt.

Alle Kandidaten wohnen in der Schulgemeinde und sind Eltern. Auch Beatrice Bauer-Steinegger und Tanja Geissbühler-Spinatsch. Die Kandidatinnen treten für die zurücktretenden Schulbehördenmitglieder Isabelle Hess und Alexander Lehmann an. Der bisherige Schulpräsident Matthias Kramer hatte nach sechs Jahren seinen Rücktritt eingereicht.

Marketing für Warth-Weiningen sei nicht nötig, finden die vier Kandidaten. Bauer glaubt, dass zufriedene Kinder das beste Werbekonzept vorleben. Ryant hört seine Kinder in den Ferien sagen: «Wann dürfen wir wieder in die Schule gehen?»

Ob es sich lohne, für die Schulbürger in «die Hosen zu steigen», fragt Podiumsleiter Max Mäder. Schule sei im Wandel. Gut gefüllt ist am Samstagmorgen der Mehrzweckraum am Wahlpodium. Die Zeit füllen, eine Herausforderung annehmen und Dialoge führen, sind einige Gründe für eine Kandidatur.

Mäder hat mögliche Fragen unter ein paar Stühle der Schulbürger geklebt. Antworten auf frische Fragen braucht es etwa bei Forderungen von Politik und Wirtschaft. Ryant setzt auf den Dialog. Krähemann hofft auf die Unterstützung der Stimmbürger bei Abstimmungsvorlagen. Geissbühler will zuerst schauen, was reglementiert ist und dann umsetzbar sei.

Kooperativ oder mit Durchsetzungskraft

«Kooperativ», bezeichnet Krähemann seinen Führungsstil und setzt den Fokus auf den Buchstaben «M», was so viel bedeutet wie: «Man muss Menschen mögen». Die Schule als Schnittstelle mit Neuem und Bewährtem kombinieren ist ein Ziel, wenn es um Chancen der Digitalisierung gehe.

Gegenkandidat Erol Ryant mag es offen und ehrlich. Er könne sich gut durchsetzen. Gemeinsam mit den Beteiligten pflege er den Dialog. «Kinder sind die Zukunft», sagt Geissbühler. Die 40-jährige Physiotherapeutin und derzeit Sekretariatsmitarbeiterin an der Primarschule Uesslingen-Buch will Kindern einen geglückten Schulstart ermöglichen.

Die 45-jährige Hotelfachfrau, Beatrice Bauer spricht davon, Kindern Raum zu geben. Bauer wirkt bereits im Team des Mittagstischs und da gehe es um mehr als Schulthemen.

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