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Moskau in Diessenhofen: Auch am Rheinfest verfolgten die Besucher den WM-Final

Das Rheinfest lockte am Wochenende Tausende Besucher an. Auch Stadtpräsident Markus Birk trug durch tatkräftige Mithilfe zu einem gelungenen Anlass bei.
Ernst Hunkeler
Bereits am Samstagabend war die rund 150 Meter lange Festmeile des Rheinufer gut besucht. (Bild: Reto Martin)

Bereits am Samstagabend war die rund 150 Meter lange Festmeile des Rheinufer gut besucht. (Bild: Reto Martin)

Zwei der Zugpferde hinter dem Rheinfest der Pontoniere Diessenhofen heissen seit Jahren Andreas Hanhart als Präsident und Andreas Arni als Chef des OK. Die beiden hatten auch dies Jahr wieder bereits kurz nach Festbeginn am frühen Samstagabend gut lachen. Denn schon da füllte sich die rund 150-Meter-lange Festmeile beim Pontonierdepot mit Besuchern aus nah und fern.

Die Veranstalter bezeichnen ihren Juli-Anlass selbst als die grösste Open-Air-Party der Region, was mit geschätzten 10000 Besuchern wohl zutreffen dürfte. Im Vergleich dazu: Das Rheinstädtchen hat gerade mal rund 3800 Einwohner. Um auf die genannten 150 Meter zu kommen, wird die Halbinsel Gries jedes Jahr mit einem Holzsteg ans Fest angebunden. Früher hiess diese Domäne «Hafenbar», inzwischen ist sie zur Schlagerinsel mutiert, auf der dieses Jahr Musiker Philipp Kanjo für Stimmung sorgte.

Über 70 Helfer betreuten die Gäste

Doch was wären Arni und Hanhart ohne ihre über 70 Helfer aus den Reihen der Veteranen und der aktiven Pontoniere? Die Vereinsmitglieder halfen im Vorfeld bei den umfangreichen Organisationspflichten mit. Sie betreuten – nebst einem traditionsgemäss aus Österreich angereisten Damenteam – im Lederhosenlook, die Gäste, und räumten anschliessend wieder alles ab.

Für die Verpflegung war gesorgt. (Bild: Reto Martin)

Für die Verpflegung war gesorgt. (Bild: Reto Martin)

Jeder Job war dabei wichtig, doch im eigentlichen Sinne festbestimmend war das Tun von Markus Birk und Leo Brütsch. Stadtpräsident Markus Birk führte einmal mehr die Fischküche, in der 650 Kilogramm Wildfangfelchen zu den beliebten Filets im Bierteig nach Pontonierart gebacken wurden. Sie gingen im verbliebenen Festzelt hinter dem Depot über den Tresen, wobei der Weg zum Genuss meist über eine lange Warteschlange aus anstehenden Gourmets führte. Auf das grosse Zelt zwischen Depotgebäude und Rhein war diesmal verzichtet worden. «Wir wollten mit dem Fest näher am Rhein und der Natur sein und sind das Risiko eingegangen», so Präsident Hanhart.

Vielfältiges Musikprogramm

Für das Musikprogramm ist seit eh und je Leo Brütsch verantwortlich, und er brachte auch in diesem Jahr wieder für jeden Geschmack etwas auf die Bühne: Vom Samstagabend bis am Sonntag früh spielte sich die österreichische Partyband Sturmfrei quer durchs Schlager-, Pop- und Rockprogramm, am Sonntag zum Frühschoppen musizierte und sang die Formation See-Dur vom Untersee. Und für einen Festausklang im Country-Stil sorgte dann Pepi Hug’s Firewall aus Näfels.

Das Rheinfest bot ein Programm für Besucher jeden Alters (Bild: Reto Martin)

Das Rheinfest bot ein Programm für Besucher jeden Alters (Bild: Reto Martin)

Das Angebot, das am Sonntag ab 17 Uhr auf dem Programm stand, gab es erst zum zweiten Mal in der Geschichte des Rheinfestes. Als die Gastgeber realisierten, dass das WM-Finale in Moskau auf ihren Festtermin fallen würde, machten sie aus der Not eine Tugend: Sie bauten es als Leinwand-Attraktion ins Programm ein. So drängten sich die Gäste dann im Festzelt auf der Schlagerinsel, wo das Endspiel im Format 4,2 auf 2 Meter lief.

Inzwischen ist auch das diesjährige Rheinfest zum obligaten Julitermin als voller Erfolg gelaufen. Doch wie OK-Chef Arni verriet, ist nach dem Fest vor dem Fest: Schon in zwei Wochen beginnen die Planungen fürs Rheinfest 2019.

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