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Monika Roost-Brunner ist eine von zwei Kandidatinnen für den Aadorfer Gemeinderat

Nach den Rücktritten der beiden Frauen aus dem Aadorfer Gemeinderat stellt sich
in den Gesamterneuerungswahlen die Geschlechterfrage. Monika Roost-Brunner kandidiert für die FDP.
Kurt Lichtensteiger
Monika Roost-Brunner (FDP) tritt zu den Gesamterneuerungswahlen des Aadorfer Gemeinderates vom 10. Februar an. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Monika Roost-Brunner (FDP) tritt zu den Gesamterneuerungswahlen des Aadorfer Gemeinderates vom 10. Februar an. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Das Bewusstsein für eine einigermassen ausgewogene Geschlechterverteilung ist nicht nur auf nationaler und kantonaler, sondern besonders auf kommunaler Ebene stark gewachsen. Nach den Rücktritten der beiden Frauen aus dem Gemeinderat, Cornelia Hasler-Roost und Sabina Peter Köstli, ist das Thema auch in Aadorf aktuell. Es ist unbestritten, dass Frauen als politische Entscheidungsträgerinnen eine andere Sichtweise in das Gremium einbringen und der politischen Kultur mehr als nur gut tun.

«Als Frau baue ich auf meine Konfliktfähigkeit und konziliante Haltung.»

So sieht es auch Monika Roost-Brunner, die sich von der FDP für den freiwerdenden Gemeinderatssitz nominieren liess. Was den Bekanntheitsgrad der 50-jährigen Aadorferin betrifft, wären allzu viele Informationen fast Wasser in die derzeit hochgehende Lützelmurg ­getragen. Sie ist nicht nur in Guntershausen aufgewachsen, sondern lebt seit 20 Jahren mit ihrer vierköpfigen Familie in Aadorf. Als zugängliche und meist fröhliche Person ist sie als teilzeitlich angestellte Kundenberaterin in der örtlichen Raiffeisenbank anzutreffen, aber auch an kulturellen, sportlichen und schulischen Anlässen zu sehen. Nicht nur als stille Betrachterin, sondern meist auch als aktive Gestalterin.

«Nach und nach bin ich in verschiedene Ämter und ehrenamtliche Tätigkeiten hineingewachsen», sagt Monika Roost-Brunner. «Dabei habe ich mich nicht gescheut, Verantwortung zu übernehmen. So etwa als OK-Mitglied des WSP-Events, als Mitglied der Elternmitwirkung Schulen Aadorf sowie des Elternforums Aadorf, als Revisorin des Gemeinnützigen Frauenvereins oder als Vizepräsidentin des Tennisclubs Aadorf.» Der Zeitpunkt, noch mehr Verantwortung zu übernehmen und zu tragen, scheint ihr gelegen zu kommen. Die Anfrage der FDP, den frei werdenden Sitz zu beanspruchen, hat sie in ihrem Willen bestärkt: «Ich bin mir zwar der Herausforderung bewusst und habe vor der Aufgabe Respekt, aber doch die Gewissheit, das Amt zur Zufriedenheit der Aadorfer Bevölkerung ausfüllen zu können.»

«Ich bin mir zwar der Herausforderung bewusst und habe vor der Aufgabe Respekt, aber doch die Gewissheit, das Amt zur Zufriedenheit der Aadorfer Bevölkerung ausfüllen zu können.»

Sie sei für harte Auseinandersetzungen gewappnet und werde kraft ihrer Erfahrungen und ihres gesunden Menschenverstandes sachlich ihre Ideen einbringen und lösungsorientiert argumentieren. «Als Frau – um auf deren Sichtweise zurück zu kommen – baue ich auf meine Konfliktfähigkeit und konziliante Haltung», rührt sie die Werbetrommel für ihre Kandidatur.

Monika Roost-Brunner, ist nicht verwandt mit der zurücktretenden Cornelia Hasler Roost. Sie besuchte die Schulen in Guntershausen und Aadorf, ehe sie die Lehre in der Raiffeisenbank Aadorf antrat. Dieser hielt sie in den letzten 30 Jahren die Treue. Mit ihrem Mann Martin hat sie zwei Kinder, Flavia (17) und Jan (15). Neben der Familie pflegt sie in der Freizeit Bergsport, Biken, Schwimmen, Backen und Lesen.

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