Mit parteiloser Partnerin des alt Stadtpräsidenten: Es kommt Bewegung in den Wahlkampf in Steckborn

Judith Kern heisst die neue Kandidatin, die mit dem bisher einzigen Kandidaten Moritz Eggenberger um den vakanten Sitz im Steckborner Stadtrat kämpfen will.

Samuel Koch
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Vom Bänkli beim Eichhölzli lohnt sich ein Blick hinab nach Steckborn.

Vom Bänkli beim Eichhölzli lohnt sich ein Blick hinab nach Steckborn.

Bild: Andrea Stalder

Der Alleingang hat ein Ende, die Ersatzwahl um den vakanten Sitz im Stadtrat von Steckborn von Ende September verwandelt sich definitiv in einen Zweikampf. Die Parteilose, die dem bisher einzigen Kandidaten Moritz Eggenberger (GLP) den Platz streitig machen will, heisst Judith Kern.

Geschäftsführerin im Gasthaus Weingarten

Judith Kern, Stadtratskandidatin in Steckborn, parteilos.

Judith Kern, Stadtratskandidatin in Steckborn, parteilos.

Bild: Samuel Koch

Ihre Kandidatur hat die Zürcherin mit Jahrgang 1973 im «Bote vom Untersee und Rhein» angekündigt, Steckborn sei für sie «eine Herzensangelegenheit».

Die als Detailhandelskauffrau und später als Sozialpädagogin ausgebildete Kern lebt seit 13 Jahren im historischen Städtchen am Untersee und betreibt seit kurzem als Geschäftsführerin das Gasthaus Weingarten an der Frauenfelderstrasse. Liiert ist Judith Kern mit alt Stadtpräsident Roger Forrer (SVP).

Wegen «unterschiedlicher Auffassung der Amtsführung»

Die Vakanz im Stadtrat und die Ersatzwahl für den freien Sitz überhaupt erst möglich gemacht hat die Demission des langjährigen Stadtrates Gregor Rominger (parteilos). Er war wegen «unterschiedlicher Auffassung der Amtsführung» und Differenzen mit dem jetzigen Stadtpräsident Roman Pulfer (FDP) zurückgetreten.

Die Ersatzwahl findet am 27. September statt.

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