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Mit Mütz, Mutz und Lutz in Frauenfeld: Tiefe Temperaturen können der Stimmung am Thurgauer Kantonalen Schwingfest nichts anhaben

Auf der Kleinen Allmend herrschte am Sonntag beste Festtagslaune. Das 114. Thurgauer Kantonale Schwingfest hat damit den kalten Wetter getrotzt. So mancher Besucher nutzte ein kulinarisches Hilfsmittel, um sich aufzuwärmen.
Désirée Wenger
Blick auf das Geschehen am Kantonalen Schwingfest Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)

Blick auf das Geschehen am Kantonalen Schwingfest Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)

Nahe beim Nullpunkt lagen die Temperaturen, als das Thurgauer Kantonale Schwingfest in Frauenfeld eröffnet wurde. Während der ersten beiden Gänge wurden die Schwinger und Zuschauer von Schneeflocken und grauem Himmel begrüsst. Die Tribünen blieben wegen des unfreundlichen Wetters zu Beginn spärlich besetzt, wohingegen die Festwirtschaft bereits gut frequentiert wurde.

Draussen vor den vier Sägemehlplätzen tummelten sich Regenschutzmäntel im Tarnanzug-Muster und Hüte im traditionellen Edelweiss-Design, die an die Hemden der Schwinger auf dem Platz erinnern. Es riecht nach Alkohol im starken Kafi-Lutz und nach heisser Bratwurst, nach Pfeifentabak und Zigarren. Die besten Mittel, sich etwas aufzuwärmen, meinen einige Besucher. Doch auch die hartgesottenen Anfeurer ärgern sich, als das Wasser vom Tribünendach durch den Wind aufgewirbelt wird und auf die Zuschauer hinunterschwappt. Die Devise lautete:

«Holen wir noch einen Kafi-Lutz.»

Das Wetter kehrte allmählich, die Sonne zeigte sich nach zehn Uhr doch noch. Dies lockte viele Besucher aus den Festzelten. Mit Mütze und Decke eingepackt feuerten sie die Schwinger mit Zurufen und ermutigendem Beifall an. Fast schon einem Ritual gleich rieben sich die Schwinger die Hände mit Sägemehl ab, bevor es zum freundschaftlichen Handschlag und schliesslich zum «Griffe» ging.

Nach dem «Hoselupf» und dem Abwischen des Sägemehls machten die Schwinger gerne einen Gang zum Holzbrunnen am Rand des Wettkampfplatzes, wo sie sich mit eiskaltem Wasser das Gesicht benetzen und das Mehl aus den Augen spülten.

In den Pausen zwischen den Gängen wurden die Sägemehlplätze regelmässig gerecht und die Lebendpreise – Siegermuni, Rinder und Fohlen – angepriesen. Die Tiere waren ein Highlight für die kleinsten Gäste, da sie hinter der Eishalle zum Streicheln und Bewundern bereitstanden. Ebenfalls begeistern sich die Kleinsten für die Mobiliar-Maskottchen, die Bären Lutz und Mutz im Edelweiss-Hemd und Schwingerhose.

Zwischendurch wurden die Wettkämpfer von sanften Klängen der Alphorngruppe am Sunneberg und des Jodeldoppelquartetts Frauenfeld begleitet. An der Südseite des Platzes wurden Schweizerfahnen im Wind geschwungen. Es ist der Schweizer Nationalsport schlechthin.

Dies heisse aber nicht, dass es keine Durchmischung gäbe, sagte Stadtpräsident Anders Stokholm: «Ich selbst bin ja ursprünglich Däne und sass neben einer Norwegerin beim Mittagessen. Die Durchmischung ist vielleicht nicht so offensichtlich. Ich finde es einen so schönen Anlass, der die Fairness, Sportlichkeit und Freundschaftlichkeit in den Vordergrund stellt.» Schwingen gäbe es ausserdem in verschiedenen Varianten in anderen Kulturen, was heisst, dass solch ein Schwingfest mit Jodel auch der Integration dienen könnte.

Bei eingeschränkter Sicht hört der Spass auf

Die Gänge am Nachmittag sorgten dank besserem Wetter und zunehmender Spannung für volle Tribünen und Schaulustige am Platzrand. «Aus der Sicht, bitte, für etwas haben wir ja bezahlt», und «Ist dein Vater Glaser?», tönt es seitens der reservierten Plätze. Die Zuschauer, ansonsten friedlich, verstanden bezüglich Sichteinschränkung keinen Spass. Vor dem Schlussgang eröffnete die Frauenfelder Stadtmusik die Festdankesrede.

(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
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Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)
Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)
Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)
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Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)
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Thurgauer Kantonalschwingfest in Frauenfeld

Anders Stokholm bedankte sich für die Anreise der Sportler und Regierungsratspräsidentin Cornelia Komposch attribuierte den Aufschwung des Schwingsports der fröhlichen Stimmung an Schwingfesten. Schlussredner Walter Hegner, Präsident des Thurgauer Kantonalen Schwingerverbands, stimmte ihr zu:

«Schwingen vereint Tradition und Moderne und seine Popularität kann man der kameradschaftlichen Stimmung bei Schwingfesten zuschreiben.»

Diese Stimmung prägte bis zum Schluss das Beisamensein auf der Kleinen Allmend.

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