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Glosse

Mit Massen von Massen zur Lösung: Wie das Frauenfelder Oktoberfest bei der Tunnelfrage zum Durchbruch führen könnte

Murgspritzer: Alkoholmissbrauch ist besser als eine Magen-Darm-Grippe. Das behauptet TZ-Redaktor Mathias Frei. Auf jeden Fall könnte eine moderne Art der Vogelschau viele Fragen beantworten und so das Leben vereinfachen.
Mathias Frei
Am diesjährigen Oktoberfest Frauenfeld: Mass um Mass um Mass. (Bild: Andrea Stalder)

Am diesjährigen Oktoberfest Frauenfeld: Mass um Mass um Mass. (Bild: Andrea Stalder)

Es ist kompliziert, nicht nur in Sachen Beziehungsstatus, sondern sowieso im Leben. Zum Beispiel die Frage, ob es einen Tunnel braucht oder nicht. Braucht es dafür eine Critical-Mass an motorisiertem Individualverkehr (MIV) oder reichen auch Velofahrer? Und wenn ja: wie viele? 50 wie am Samstag? Und dürfen die dann in den Tunnel? Auch ohne Begleitschutz von Kantonspolizisten auf E-Bikes? Fragen über Fragen. Da wird es also cheibe schnell cheibe kompliziert. Bis zur totalen Überforderung. Nicht nur für den Stadtrat, der jetzt grad auch nicht weiter weiss. Schön wäre es, wenn man sich das Zeugs einfach einfachsaufen könnte. Würde auch dem Stadtrat nützen. Da könnten unsere Stadtmütter und Stadtväter eine moderne Art der Vogelschau betreiben – so, wie die alten Römer göttliche Zeichen am Himmel interpretierten.

Fassanstich am diesjährigen Oktoberfest Frauenfeld: Stadtpräsident Anders Stokholm trifft beim ersten Schlag. (Bild: Andrea Stalder)

Fassanstich am diesjährigen Oktoberfest Frauenfeld: Stadtpräsident Anders Stokholm trifft beim ersten Schlag. (Bild: Andrea Stalder)

Mathias Frei, Redaktor Thurgauer Zeitung, Ressort Frauenfeld. (Bild: Reto Martin)

Mathias Frei, Redaktor Thurgauer Zeitung, Ressort Frauenfeld. (Bild: Reto Martin)

Aber gopf, das Frauenfelder Oktoberfest ist schon wieder zu Ende. In der kritischen Masse Massen von Massen zu halten – und zu leeren. Und danach noch massloser das Mass verlieren mit weiteren Massen. Die Lösung der Tunnelfrage liesse sich sodann aus dem Erbrochenen der Festbesucher deuten. Doch Stapi Stokholm schreibt auf Facebook, es gebe zum Glück auch alkoholfreies Bier. Ohne Promille funktionieren die Frauenfelder Auspizien eben nicht, Herr Stapi. Klar, ohne Alkohol hat man Mass gehalten und nicht ein paar Massen. Und als Alternative zum Alkoholmissbrauch könnte man die Kosten sowie Nutzwertpunkte einer Magen-Darm-Grippe unter die Lupe nehmen. Aber sich so kötzlig zu fühlen, macht definitiv weniger Spass als ein Oktoberfest.

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