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Mit Gesang Eschenzer Herzen erobern

Beim Unterhaltungsabend des Eschenzer Männerchors standen nicht nur Musik, sondern auch drei Bauern im Mittelpunkt. Wegen eines Erbes rückten sie in den Fokus vieler Frauen.
Peter Spirig
Die Sänger tragen unter der Leitung von Dirigent Peter Geuggis klassische Lieder vor. (Bild: Peter Spirig)

Die Sänger tragen unter der Leitung von Dirigent Peter Geuggis klassische Lieder vor. (Bild: Peter Spirig)

Das Dorf entwickelt sich immer mehr zum Mekka des guten Laientheaters. Zunächst ging es bei der Abendunterhaltung des Männerchors vom Samstag aber darum, Lieder ins Herz zu lassen. Präsident Roland Götz dankte den Frauen im Hintergrund für die kulinarische Verwöhnung, ehe er die Werbetrommel für potenziell neue Sänger rührte.

Unter dem Motto «Lass die Lieder in dein Herz» hatte die Liederkommission zusammen mit dem Dirigenten Peter Geuggis klassische Männerchorlieder und Schlager ausgesucht. Mit Silvia Bernardini am Klavier trugen die Sänger im ersten Teil unter anderem «Komm, trink und lach am Rhein» und das «Chianti-Lied» vor.

Nach kurzer Pause wurde mit «Lass die Sonne in dein Herz» zum zweiten Teil gerufen. Später erklang «Schuld war nur der Bossa Nova». Die Aufforderung fürs Publikum mitzusingen, blieb aber aus. Am Schluss wurden die Liederbeiträge mit Applaus verdankt.

Trotz aller Bemühungen blieb Anna-Lena alleine

Der zweite Teil des Abends stand im Zeichen des Zweiakters «Lieber ledig und frei», wobei die Lachmuskeln immer wieder strapaziert wurden. Hauptakteure in diesem Stück, das unter der Regie von Regula Wuffli gespielt wurde, waren drei ältere Bauern namens Göpf (gespielt von Emil Meier), Hansjakob (Thomas Greiner) und Franz (Roland Götz).

Dazu kam eine neugierige Pöstlerin namens Specht (Elisabeth Tobler), von der sich die Bauern wünschten, dass sie fortfliegt. Immer wieder tauchte aber auch eine hilfsbereite und scheue Nachbarin (Ursi Streicher) mit eindeutigen Zeichen der Verliebtheit auf.

Auch die bunt schillernde aufreizend wirkende Städterin Anna-Lena Monbijou (Carina Kaiser) betrat das Heimetli. Dabei hatte sie nur ein Ziel, nämlich einen Teil des Drei-Millionen-Erbes zu ergattern. Sie arbeitete in jenem Anwaltsbüro, das den Bauern mitteilte, drei Millionen geerbt zu haben. Voraussetzung aber war, dass einer von ihnen heiratet. Aufgemischt wurde das Ganze von Cindy, die bei «Bauer sucht Frau» arbeitet.

Zum Schluss war es Vorstandsmitglied Pius Diener vorbehalten, Dank auszusprechen. Dabei verabschiedete er Ursi Streicher, die nach 20 Jahren die Theatergruppe verlässt. Er dankte aber auch Doris Graf für 30 Jahre Tätigkeit in der Maske. Vervollständigt wurde die Gruppe von Souffleuse Andrea Meier und Bühnenbildner Jürg Attinger.

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