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Mit Esel, Hund, Katze und Hahn in der Frauenfelder Passage

Das Ensemble der Schlossfestspiele Hagenwil begeisterte am Samstag im Einkaufszentrum Passage mit dem Märchen «Die Bremer Stadtmusikanten».
Hugo Berger
Die Stadtmusikanten: Sara Hermann, Jan Opderbeck und Mischa Löwenberg. (Bilder: Hugo Berger)

Die Stadtmusikanten: Sara Hermann, Jan Opderbeck und Mischa Löwenberg. (Bilder: Hugo Berger)

Gegen 14 Uhr waren am vergangenen Samstag in der «Passage» zahlreiche Kinder in Begleitung ihrer Eltern oder Grosseltern anzutreffen. Der Grund: Das Ensemble der Schlossfestspiele in Hagenwil führte das Grimm-Märchen «Die Bremer Stadtmusikanten» auf.

Das Stück, das die Gebrüder Grimm vor 200 Jahren geschrieben haben, ist eigentlich für Kinder gedacht. Aber die moderne Fassung von Florian Rexer, mit Witz und Tempo von den drei Profi Schauspielern Mischa Löwenberg, Jan Opderbeck und Sara Hermann gespielt, faszinierte die Erwachsenen ebenso.

Wie in jedem guten Theaterstück wird das Interesse der Zuschauer bereits mit der Einstiegszene geweckt. Der Hund (Löwenberg) und der Esel (Opderbeck) haben ein Problem: Sie sind alt geworden und zu nichts mehr zu gebrauchen. «Mich will keiner mehr haben, kann ich doch keine schweren Säcke mehr tragen», jammert der Esel. Doch statt weiter zu jammern, fragen sie sich, was können wir denn noch?

Sonderstellung für den «Hahn im Korb»

Die Lösung: Musik machen, oder zumindest Lärm, nämlich bellen und wiehern. Zu Ihnen gesellt sich noch die Katze, eine Rolle, die der Balletttänzerin Sara Hermann auf den Leib geschrieben ist. Sie führt als Erzählerin zudem den roten Faden der Handlung. Doch es menschelt auch bei den Tieren: Hund und Katze sind sich von Natur aus Spinnefeind. Und der Esel hat alle Mühe, die beiden Streithähne im Zaum zu halten.

Die Räuber auf der Bühne.

Die Räuber auf der Bühne.

Der Hahn macht das Quartett schliesslich komplett. Dieser wird von den drei Schauspielern als sprechende Puppe ins Geschehen eingebunden und geniesst als «Hahn im Korb» eine Sonderstellung. Von den Zuschauern kräftig unterstützt, gebend die «Stadtmusikanten» eine Kostprobe ihres Könnens, bevor sie sich auf die Reise nach Bremen machen. Und sie haben Erfolg. Zwar nicht als Musikanten, sondern indem sie die Räuber erschrecken und aus ihrem Heim vertreiben.

Trotz Sportferien gut besuchte Vorführungen

In den Rollen als Räuber, die ihr Zuhause zurückerobern wollen, überzeugen wiederum Mischa Löwenberg und Jan Opderbeck. Doch erschrecken können die Räuber niemanden, auch nicht die jüngsten Zuseher. Ein Mädchen meint zu seiner Mutter:

«Gell, das sind keine bösen Räuber.»

Und am Schluss kann die Erzählerin verkünden: «Ende gut, alles gut». Zufrieden ist auch Spielleiterin Rebekka Schroff-Kandlbinder. «Trotz der Sportferien waren beide Aufführungen sehr gut besucht», freute sie sich.

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