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Mit einer Sense für die Artenvielfalt in Berlingen

Auf der Trockenwiese beim Funkeblatz in Berlingen findet man nicht nur Orchideen, sondern auch selten gewordene Schmetterlinge. Der Umweltingenieur Martin Götsch setzt sich dafür ein, dass es so bleibt.
Rahel Haag
Die Wiese beim Funkeblatz in Berlingen. (Bild: PD)

Die Wiese beim Funkeblatz in Berlingen. (Bild: PD)

Die Trockenwiese beim Funkeblatz in Berlingen ist aufgrund ihrer Artenvielfalt im Bundesinventar für Trockenwiesen- und weiden von nationaler Bedeutung aufgeführt. Kürzlich mähten Freiwillige die Wiese. Der Umweltingenieur Martin Götsch aus Ottoberg erklärt, was diese und weitere Massnahmen bewirken.

Weshalb ist der Funkeblatz von nationaler Bedeutung?

Beim Funkeblatz handelt es sich um eine nährstoffarme Trockenwiese. Es gibt viele Pflanzen und Insekten, die auf diese Voraussetzungen angewiesen sind.

Zum Beispiel?

In Berlingen ist vor allem die Vielfalt an Orchideen speziell. Zudem findet man dort unter anderem auch selten gewordene Schmetterlinge wie das Beilfleck-Widderchen.

Martin Götsch, Umweltingenieur. (Bild: PD)

Martin Götsch, Umweltingenieur. (Bild: PD)

Welche Massnahmen haben Sie gemeinsam mit den freiwilligen Helfern umgesetzt?

Einerseits haben wir die steile Wiese mit Sensen von Hand gemäht, damit Biomasse reduziert wird und der Funkeblatz für die nächste Vegetationsperiode bereit ist. Andererseits haben wir Sträucher zurückgeschnitten, damit mehr Licht auf den Boden einfallen kann.

Zu welchem Zweck?

Mit unserer Arbeit wollen wir dazu beitragen, dass die Trockenheit sowie Licht liebenden Pflanzenarten und die darauf angewiesenen Tierarten einen geeigneten Lebensraum vorfinden.

Der Funkeblatz ist rund eine halbe Hektare gross. Wie lange dauerten die Arbeiten?

Ich wurde von elf freiwilligen Helfern unterstützt. Insgesamt waren wir rund fünf Stunden beschäftigt.

Wie kamen Sie zu diesem Projekt?

Als Umweltingenieur betreibe ich ein Büro für Landschaft und Biodiversität. Im Auftrag des Kantons habe ich das Pflegekonzept für den Funkeblatz erarbeitet. Daraus ging unter anderem hervor, dass die Pflege jährlich stattfinden und koordiniert werden muss.

Werden die freiwilligen Helfer entschädigt?

Der Kanton offerierte das Mittagessen. Zudem haben uns zwei Mitarbeitende der Fachstelle Natur und Landschaft beim Mähen und Schneiden der Gehölze tatkräftig unterstützt.

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