Mit einer Publikumsausstellung kämpft die Stadt Frauenfeld gegen Neophyten

Kommende Woche findet eine Ausstellung in Frauenfeld statt, welche die Bevölkerung für gebietsfremde Pflanzen sensibilisiert.

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Die Nordamerikanische Goldrute.

Die Nordamerikanische Goldrute.

(Bild: PD)
Der Sommerflieder

Der Sommerflieder

(Bild: PD)

(red) Vom 26.Mai bis 1.Juni wird die Ausstellung «Invasive Neophyten» in der Kantonshauptstadt zu Gast sein. Es ist bereits der zweite Halt dieser Infoschau in Frauenfeld, wie in einer Mitteilung der städtischen Fachstelle Neobiota steht. Beim Meitlibrunnen in der Altstadt können Besucherinnen und Besucher die unerwünschten Pflanzen ansehen. Am Freitag, 29.Mai, wird die Ausstellung zwischen 15 und 17Uhr von Fachpersonen betreut.

Der Kirschlorbeer.

Der Kirschlorbeer.

(Bild: PD)

Invasive Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, die durch menschliche Aktivitäten eingeschleppt werden, sich sehr schnell vermehren und die einheimischen Arten verdrängen. In der Ausstellung werden 15 Arten gezeigt. Zu invasiven Neophyten, die in der Schweiz weder verkauft noch neu gepflanzt werden dürfen, gehören beispielsweise die Nordamerikanische Goldrute, Riesenbärenklau und Ambrosia. Pflanzen, auf die Hobbygärtner und Einfamilienhausbesitzer unbedingt verzichten sollten, sind Sommerflieder, Kirschlorbeer, Götterbaum und Seidiger Hornstrauch. 

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