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Mit diesen Trümpfen will die SVP Thurgau punkten

Die SVP Thurgau tritt mit zwei Bisherigen zu den Nationalratswahlen im Herbst an. Nationalrat Markus Hausammann gab schon früher bekannt, dass für ihn nur noch der Ständerat in Frage kommt.
Christian Kamm
Treten für die SVP zur Nationalratswahl an: Manuel Strupler, Diana Gutjahr, Verena Herzog, Pascal Schmid, Stefan Mühlemann und Daniel Vetterli. (Bild: Andrea Stalder)

Treten für die SVP zur Nationalratswahl an: Manuel Strupler, Diana Gutjahr, Verena Herzog, Pascal Schmid, Stefan Mühlemann und Daniel Vetterli. (Bild: Andrea Stalder)

Einstimmig hat die SVP am Dienstagabend ihre Nationalratsliste ins Rennen geschickt. Nur einer fehlte. Der bisherige Nationalrat Markus Hausammann setzte alles auf eine Karte, konzentrierte sich ganz auf seine Ständeratsambitionen – und scheiterte .

Dass die SVP nun nur mit zwei Bisherigen antreten kann, um ihre drei Sitze im Herbst zu verteidigen, sorgt denn auch für Nervosität in den Reihen der grössten Thurgauer Partei. Wahlkampfleiter Thomas Gemperle appellierte an die Delegierten, die Anhänger zu mobilisieren. Wenige Prozente könnten den Ausschlag geben. «Es wird uns nichts geschenkt.»

Zwei Frauen zuoberst auf der Liste

Und das sind die Trümpfe, die für die SVP stechen sollen. Die Liste wird angeführt von der dienstältesten Nationalrätin, Verena Herzog. Sie sei sich ihrer Verantwortung voll bewusst, sagte Herzog. «Ich will nicht einfach zuoberst auf der Liste stehen, sondern ein spritziges Team anführen.» Sie sei unabhängig, vertrete eine klare Linie und habe eine gradlinige Politik gemacht.

Auch der zweite Listenplatz gehört einer Frau: Diana Gutjahr politisiert seit Dezember 2017 in Bern. «Ich bin nicht nur in Bern angekommen, man kennt mich auch», sagte Gutjahr. «Ich habe meinen Platz gefunden.» Gleichzeitig beklagte sie, dass es zu wenig Volksvertreter aus Industrie und Gewerbe im Parlament gebe.

Verschiedene Unternehmer

Unternehmer Stefan Mühlemann will seine Erfahrungen aus der Gastronomie einbringen. «Ich spüre, wo die Leute der Schuh drückt.» Für Bezirksgerichtspräsident Pascal Schmid ist Politik zu einem grossen Hobby geworden. Im Grossen Rat hat er erfahren, «dass man in der Politik etwas bewegen kann, wenn man sich mit Herzblut für eine Sache einsetzt».

Das Motto von Gartenbauunternehmer Manuel Strupler heisst «liefern nicht lafern». Der Staat solle die Unternehmen am besten machen lassen, «denn die können das besser».

Landwirt Daniel Vetterli muss anstelle von Hausammann die bäuerlichen Kohlen aus dem Feuer holen. Er freue sich, als «Trumpf-Buur» dabei zu sein.

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