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Verein Thurkultur erntete Kritik wegen Sparvorgaben

Die Kulturbühne war für Thurkultur der Höhepunkt im Jahr 2018. Wegen Sparmassnahmen musste sich der Verein aber auch Kritik anhören, wie Präsident David Zimmermann an der Mitgliederversammlung in Aadorf sagte.
Christoph Heer
Aadorfs Gemeindepräsident Matthias Küng stellt den Thurkultur-Mitgliedern und Präsident David Zimmermann das Versammlungslokal, den Hänkiturm, vor. (Bild: che)

Aadorfs Gemeindepräsident Matthias Küng stellt den Thurkultur-Mitgliedern und Präsident David Zimmermann das Versammlungslokal, den Hänkiturm, vor. (Bild: che)

Kaum einmal fand die Mitgliederversammlung von Thurkultur an einem geschichtsträchtigeren Ort statt. Zum Aadorfer Hänkiturm gibt es nämlich ungemein viele Geschichten zu erzählen. Der Aadorfer Gemeindepräsident Matthias Küng erläuterte in kurzer Zeit einige davon. Es sind 30 stimmberechtigte Vereinsmitglieder – aus 14 Gemeinden und elf Vereinen – anwesend, die gespannt den Ausführungen Küngs horchten.

Für Thurkultur Präsident David Zimmermann, der wie gewohnt auch diese Versammlung mit Zitaten bekannter Schriftsteller umrahmte, war das vergangene Jahr äusserst positiv. Aber nicht nur:

«Infolge unserer konsequenten Umsetzung der Sparvorgaben innerhalb der Gesuchsgruppensitzungen erntete Thurkultur nicht nur lobende Worte.»

2018 wurden an zehn Gesuchsgruppensitzungen 131 Gesuche behandelt. Dies sei ein leichter Rückgang im Vergleich zum Jahr davor, in welchem man 157 Gesuche behandelt habe. «Der Rückgang darf jedoch mit der Durchführung der Kulturbühne 2018 begründet werden», erklärte Zimmermann.

Mit besagter Kulturbühne 2018 gelingt es David Zimmermann punktgenau, einen Bogen zu den positiven Aspekten des vergangenen Jahres zu schlagen: «Es gelang uns äusserst gut, mit der erstmaligen Durchführung der Kulturbühne, das breite kulturelle Schaffen in unserer kantonsübergreifenden Region, sichtbar zu machen.» David Zimmermann betonte, dass das vergangene Jahr – in finanziellen Belangen – mit eher angezogener Handbremse bewältigt worden sei.

Und trotzdem darf der Präsident von einem positiven Rechnungsabschluss berichten. Dank diesem konnte das Defizit aus dem Vorjahr getilgt werden.

Willkommener Gewinn

Der Defizit aus dem Jahr 2017, in der Höhe von 21'176 Franken kann durch das Plus von 28'833 Franken aus dem vergangenen Jahr 2018 gedeckt werden. Der dadurch entstehende Überschuss von 7657 Franken wird in die allgemeinen Reserven von Thurkultur zugewiesen. Die Mitgliederbeiträge bleiben indes gleich. Der Souverän bestätigt ohne Gegenstimme, dass die Mitgliedsgemeinden weiterhin einen Franken pro Einwohner bezahlen. Einzelpersonen bezahlen 50 Franken und Organisationen 100 Franken Mitgliedsbeitrag.

Stammtisch soll Verständnis fördern

Auch der Kultur Stammtisch dürfe als Erfolg bezeichnet werden. Die erste Durchführung im vergangenen November fand in Eschlikon statt. In einem interessanten Vortrag habe man aufgezeigt, wie sich die Kultur im Spannungsfeld von Verständnis und Unverständnis befindet.

Dieser Vergleich dürfe in einem übertragenen Sinne auch für die Arbeit von Thurkultur herangezogen werden, sagte Zimmermann. «Stehen wir doch als Bindeglied zwischen den Kulturschaffenden als Gesuchsteller und den Gemeinden als Mittelgeber. Der Kultur Stammtisch hat das beidseitige Verständnis zum Ziel.» In naher Zukunft gilt für Thurkultur also, mit gelöster Handbremse weiter voranzugehen, stets im Bestreben, das Beste für die regionalen Kulturschaffenden zu wollen.

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