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Energiefachleute Thurgau: Mischler folgt auf Honegger

Pierre Honegger tritt als Präsident der Energiefachleute Thurgau zurück. Für seine Arbeit erhielt er an der Versammlung viel Lob.
Christof Lampart
Der scheidende EFT-Präsident Pierre Honegger und sein Nachfolger Stefan Mischler. (Bild: Christof Lampart)

Der scheidende EFT-Präsident Pierre Honegger und sein Nachfolger Stefan Mischler. (Bild: Christof Lampart)

An der Mitgliederversammlung der Energiefachleute Thurgau (EFT), die im Gasthof zum Goldenen Kreuz in Frauenfeld vonstattenging, trat Pierre Honegger nach zwölfjähriger Amtszeit zurück. Er wolle nun nach und nach alle seine öffentlichen Ämter abgeben und angefangene Arbeiten abschliessen, sodass er sich dann spätestens in zwei Jahren, im Alter von 70 Jahren, ganz zur Ruhe setzen könne, so Honegger.
Andrea Paoli, Leiter der Abteilung Energie des Kantons Thurgau, würdigte Honegger als Energie-Pionier, der vor allem in Sachen Passivhausbau Standards gesetzt habe. «Dass der Kanton Thurgau schweizweit Leader im Minergie-Ranking ist, ist vor allem auch dein Verdienst», sagte Paoli an die Adresse von Pierre Honegger.

Der neue Präsident tritt in «grosse Fussstapfen»

Mit Stefan Mischler, der bis anhin im Vorstand für allgemeine Energieprojekte verantwortlich war, übernimmt neu ein langjähriger Mitstreiter Honeggers das Amt des EFT-Präsidenten. Er sei sich bewusst, dass er in «grosse Fussstapfen» trete, doch freue er sich auf sein Amt und gehe es zuversichtlich an, erklärte Mischer nach der Wahl. Mischler wurde ebenso wie alle erneut und neu Kandidierenden für zwei Jahre einstimmig gewählt. Neu im Vorstand ist Peter Büchel, der von Stefan Mischler das Amt als Zuständiger für die allgemeinen Energieprojekte übernimmt. Auch bei den normalen Mitgliedern legte der Verein ETF um zwei auf nunmehr 80 zu.

Mischler freute sich darüber, dass die Besuche der verschiedenen EFT-Veranstaltungen, insbesondere die Infoabende über aktuelle Themen, im vergangenen Jahr leicht über dem Durchschnitt der vergangenen 13 Jahre (seit es die EFT gibt) lagen. Dies zeige, dass Umweltthemen wie Energiesparmassnahmen vom immer grösser werdenden Teil der Bevölkerung als wichtig erachtet werden. Beim Programm «2000-Watt-Gemeinden» habe man im vergangenen Jahr Roggwil, Wilen und Steckborn «abschliessen» können; im Jahr 2019 seien Eschlikon und Pfyn «in Vorbereitung».

Stellungnahme an alle Stellen verschickt

Politisch habe man sich bei der Vernehmlassung zur Änderung des Gesetzes über die Energienutzung eingebracht, indem man die eigene Stellungnahme an alle als vom EFT als relevant erachtete Stellen direkt geschickt habe. So sei man als EFT ganz konkret wahrgenommen worden, sagte Stefan Mischler. Ebenso seien aktuell bereits die Vorbereitungen für den Thurgauer Energiepreis 2020 am Laufen. Zudem möchte man zeitnah einen Informationsabend zum immer aktueller werdenden Problem-Thema «Elektromobilität im Stockwerkeigentum» veranstalten. (art)

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