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Tierische Nachhilfe für Festival-Gänger: Das Thurgauer Minipig Kimi zeigt Frauenfelder Open-Air-Besuchern, wie sie Abfall richtig trennen

Das 19 Monate alte Minischwein Kimi von Rudolf und Rosmarie Langjahr aus Amriswil bringt seinen Besitzern nicht nur die Zeitung ins Haus oder schliesst die Türe. Jetzt gibt das Minipig tierische Nachhilfe, damit die 50'000 Besucherinnen und Besucher am Open Air Frauenfeld das verschärfte Müllkonzept umsetzen und Abfall richtig trennen.
Samuel Koch
Kimi entsorgt die «Thurgauer Zeitung» fachgerecht. (Bild: Printscreen/Rosmarie Langjahr)

Kimi entsorgt die «Thurgauer Zeitung» fachgerecht. (Bild: Printscreen/Rosmarie Langjahr)

«Es ist bekannt, dass Schweine sehr klug sind, aber Kimi ist wahrlich sensationell.» So beschreibt Rosmarie Langjahr die Fähigkeiten ihres 19 Monate alten Minipigs, das rund 30 Kilogramm wiegt und erst im Alter von zirka fünf Jahren ganz ausgewachsen sein wird.

In Amriswil auf dem Gelände Rodolfo bei Rudolf und Rosmarie Langjahr lebt es sich für Kimi und die fünf anderen Minischweinchen wortwörtlich saugut. Hie und da begleitet Kimi seine Besitzer beim Einkaufen, räumt die Spielsachen auf oder bringt seinen Herrchen die «Thurgauer Zeitung» ins Haus.

Schweinische Abfalltrennung funktioniert

Nun hat Kimi im neuesten Video für die rund 50'000 Besucherinnen und Besucher des soeben zu Ende gegangenen Open Airs Frauenfeld nicht nur Tipps parat. Mehr noch: Es zeigt, wie richtige Abfalltrennung funktioniert:

Einen Haufen mit unterschiedlichen Abfallsorten sortiert Kimi fachgerecht in drei Boxen: Aludosen kommen ins rote Kübeli, Papier ins holzige und PET ins grüne. «Kimi zeigt Ihnen jetzt, wie er den Müll sortiert», kündigt Rosmarie Langjahr an. «Und er will nicht, dass man von Sauerei spricht.»

Das Minipig schnappt sich die erste Aludose und legt sie in die rote Box. Nach und nach holt es weitere Abfallstücke und bringt sie ins entsprechend dafür vorgesehene Kübeli. Zwischendurch erhält Kimi von seiner Besitzerin Dankesworte und motivationstreibende Häppchen.

Nachhilfe für alle Open-Air-Besucher

Nachdem Kimi die Arbeit beinahe erledigt hat, entsorgt er am Schluss noch die «Thurgauer Zeitung» am richtigen Ort. «Super Kimi, danke, danke», sagt Langjahr, ehe Kimi erneut belohnt wird. Rosmarie Langjahr rät: «Die Open-Air-Saison ist eröffnet, und falls das Müllkonzept nicht funktioniert, kann sich hier jeder Nachhilfe holen.»

Tatsächlich sorgen Festivals in der Öffentlichkeit immer wieder für rote Köpfe. Im vergangenen Jahr blieben nach dem Open Air Frauenfeld auf der Grossen Allmend rund 297 Tonnen Abfall zurück, weshalb die Veranstalter das Abfallkonzept auf dieses Jahr hin erneut verschärften und unter anderem deutlich mehr Abfallkübel aufstellen liessen. Ein erstes Fazit zu den Neuerungen wollen die Veranstalter am Montagnachmittag ziehen. Wer Kimis Entsorgungstipps befolgt, kann sicherlich jetzt schon einen Beitrag für die Umwelt leisten.

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