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Michael Lang gewinnt die Herzen

«Who is who»-Abend der «Thurgauer Zeitung»: Für Roberto Blanco ist der Thurgau massgeschneidert. Lina Button lässt sich von Amerika inspirieren. Peter Stamm hat den Zügelstress hinter sich und Peter Spuhler hat sich vorgenommen: mehr Ferien.
Ida Sandl
Musiker unter sich: Pepe Lienhard, Roberto Blanco und Sepp Silberberger.
Regierungsrat. Jakob Stark, Nationalrätin Diana Gutjahr und Peter Spuhler, Verwaltungsratspräsident Stadler Rail AG.
Sportlich:. Lukas Studer, Adrian Fetscherin, Annette Fetscherin und Dani Kern.
Moderator Reto Scherrer mit seinen Eltern Hans-Jörg und Käthi Scherrer.
Gerhard Dammann, Direktor der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen und die Schriftsteller, Tanja Kummer und Peter Stamm.
Sängerin Lina Button, Model und Moderatorin Anita Buri und BMX-Juniorenweltmeister Cédric Butti.
Die Familie von Michael Lang, Thurgauer des Jahres 2018: Bruder Christian mit den Eltern Priska und Peter Lang.
Musiker Kurt Oberländer, Brigitte Fröhli und Unternehmer Hausi Leutenegger.
TZ-Chefredaktor David Angst übergibt den Preis Thurgauer des Jahres an Christian Lang, den Bruder von Profi-Fussballer Michael Lang.
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Die Thurgauer Zeitung stellt das «Who is who» 2018 vor

Er war zwar selber nicht da und doch eroberte er die Herzen der rund 170 geladenen Gäste im «Trauben» in Weinfelden. Profi-Fussballer Michael Lang, der Thurgauer des Jahres 2018, bedankte sich mittels Videobotschaft für die Ehrung. Er werde den Preis in der Mannschaftskabine seines jetzigen Vereins Borussia Mönchengladbach aufstellen und allen dort erklären, wie schön der Thurgau sei.

«Ein echter Werbeträger»

Bereits zum siebten Mal stellte TZ-Chefredaktor David Angst das «Who is who» des Thurgaus vor: 100 Persönlichkeiten, die in diesem Jahr Besonderes geleistet haben. Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Michael Langs Bruder Christian, der stellvertretend für ihn die Auszeichnung in Empfang nahm. Über seinen Bruder liess Michael Lang ausrichten, er widme den Preis seinen Eltern, Priska und Peter Lang.

Voll des Lobes über den Bundesliga-Spieler waren die SRF-Sportmoderatoren: Lang sei einer der dankbarsten Interview-Partner, sagte Lukas Studer.

«Mit seiner bescheidenen und bodenständigen Art verkörpert er den Thurgau.»

Für Dani Kern ist Lang eine Persönlichkeit, die über den Tellerrand hinaus blickt. «Ein echter Werbeträger.» Ein Aushängeschild für den Kanton, das ist auch Hausi Leutenegger. Braun gebrannt und gut gelaunt, wie man ihn kennt, betrat er den Saal und stand sofort im Mittelpunkt: «Es geht mir blendend.» Nie zuvor sei er in so vielen TV-Sendungen aufgetreten, wie dieses Jahr. «Ganz verrückt.»

Die neue «sportaktuell»-Moderatorin Annette Fetscherin ist mit Ehemann Adrian gekommen, dem Geschäftsführer des Eishockey-Clubs EHC Arosa. Erste journalistische Lorbeeren hat sich Annette Fetscherin übrigens bei Tele Top geholt. Tür an Tür mit einem anderen prominenten Thurgauer: Reto Scherrer arbeitete zur gleichen Zeit bei Radio Top.

Mehr Zeit für Enkelkinder

Scherrer war am «Who is who»-Abend mit seinen Eltern Käthi und Hans-Jörg da. Das Wirtepaar hat sein Restaurant endgültig geschlossen. Seitdem hat Käthi Scherrer mehr Zeit für ihre Enkelkinder.

Strahlend zeigte sich auch Peter Spuhler. Er ist zwar Stammgast im «Who is who»-Magazin, doch zum ersten Mal persönlich am Anlass. Spuhler hat seinen Posten als Group CEO von Stadler an Thomas Ahlburg übergeben. Er hat es aber noch nicht geschafft, weniger zu arbeiten. Sein Vorsatz für nächstes Jahr: «Mehr Ferien».

Das dürfte für den Schriftsteller Peter Stamm eher ein frommer Wunsch bleiben. Er wurde im November mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Schon jetzt hält Stamm mehr als 100 Lesungen pro Jahr. Zumindest ist der Umzug innerhalb von Winterthur geschafft, erzählte er und fügte humorvoll hinzu: «Der hat mich sehr viel mehr Arbeit gekostet als der Buchpreis.»

Ein Ehrendoktor aus der Ukraine

Gerhard Dammann, Chef der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen, erlebte eine Überraschung der besonderen Art. Die Universität von Charkow in der Ukraine hat ihm den Ehrendoktortitel verliehen. Die Uni arbeitet mit der Psychiatrischen Klinik zusammen und Dammann lernt sogar Russisch.

Vielleicht wird der Sänger Roberto Blanco auch noch Schwiizerdütsch lernen. Er fühlt sich in seinem neuen Wohnort Ermatingen jedenfalls ausgesprochen wohl. Als Gott den Thurgau gemacht habe, müsse er an ihn gedacht haben, verriet er der TZ-Journalistin Tanja von Arx beim Promi-Talk.

«Deshalb bin ich jetzt hier.»

Nicht mehr lange hier ist dagegen Kurt Oberländer. Der Entertainer fliegt nächste Woche für drei Monate nach Kambodscha. Dort will der 83-Jährige an einem neuen Programm arbeiten. Die Sängerin Lina Button hat etwas Ähnliches schon hinter sich. Sie hat sich eine Amerika-Reise gegönnt, um sich musikalisch inspirieren zu lassen. Es habe sich gelohnt. Besonders beeindruckt war Lina Button von New Orleans. Da seien die Strassen voller Musik.

Mit Musik beginnt für Anita Buri das neue Jahr. Buri, die als Model und Moderatorin arbeitet, nimmt an der SRF-Show «Darf ich bitten?» teil. Die Ex-Miss Schweiz ist eine leidenschaftliche Hobby-Tänzerin. «Ich freue mich sehr darauf, professionell gecoacht zu werden.»

Nicht nur für musikalischen, sondern auch optischen Glamour sorgte Sängerin und Pop-Flötistin Sabrina Sauder. Sie trat im eleganten Abendkleid auf. Hinweis Das Magazin «Who is who» 2018 liegt der heutigen Ausgabe der «Thurgauer Zeitung» bei.

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