Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Kolumne

«MfG aus Frauenfeld»

Murgspritzer: Der Versand von elektronischen Briefen wie SMS hat demjenigen von Postkarten längst den Rang abgelaufen. Das hat auch Folgen für zukünftige Publikationen von Lokalhistoriker Angelus Hux.
Stefan Hilzinger
Stefan Hilzinger, Leiter Ressort Frauenfeld & Untersee.

Stefan Hilzinger, Leiter Ressort Frauenfeld & Untersee.

Um die drei Millionen SMS pro Tag verschicken Herr und Frau Schweizer täglich. Das sind wieder gleich viel wie schon 2001, als der Kurzmitteilungsdienst der Schweizer Mobilfunkanbieter erstmals so richtig populär wurde. Die rasch getippte Meldung per Handy hat ihren Zenit schon überschritten, kaum wurde die Technologie volljährig. Andere Mitteilungsdienste laufen dem SMS mittlerweile den Rang ab.

Fast schön völlig ausser Mode gekommen sind analoge Postkarten, wie man sie früher samt Marke am Kiosk kaufte und der Tantegotte von der Schulreise auf dem Iltios nach Haus schickte. Man sparte erst noch Porto, wenn man sich auf fünf Grussworte beschränkte und nicht noch berichtete, wie das Wetter im Toggenburg war.

Eine erste Hochblüte hatte das Verschicken von Postkarten zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Lokalhistoriker Angelus Hux illustriert dies aus Frauenfelder Optik vortrefflich in seinem neuesten Werk, das heute vorgestellt wird. Fragt sich bloss, wie die Hochblüte des Versendens von SMS Anfangs des 21. Jahrhunderts dereinst in einem historischen Werk bebildert wird.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.