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Der Thurgau erteilt St.Gallen eine erneute Absage in Bezug auf einen Metropolitanraum: «Wir sind unbestritten nach Zürich ausgerichtet»

Der Kanton Thurgau sieht von einer Beteiligung am geplanten Metropolitanraum St.Gallen-Bodensee-Rheintal ab.
Silvan Meile
Der Thurgau beteilitgt sich nich an der geplanten Metropolitanregion St.Gallen-Bodensee-Rheintal. (Bild: Carolie Wenger)

Der Thurgau beteilitgt sich nich an der geplanten Metropolitanregion St.Gallen-Bodensee-Rheintal. (Bild: Carolie Wenger)

Zu diesen Region bestünden weniger Berührungspunkte als zum Grossraum Zürich, wo der Thurgau bereits Mitglied ist.
Der Thurgau bleibt dabei. Wie schon vor vier Jahren schickt er einen negativen Bescheid nach St.Gallen. Marco Sacchetti, Generalsekretär des Departements für Bau und Umwelt, sagt:

«Der Regierungsrat des Kantons Thurgau sieht weiterhin von einer Beteiligung an einem Metropolitanraum St.Gallen ab.»

Nach einer erneuten Anfrage aus St.Gallen, nachdem nun das Gebiet des geplanten Metropolitanraums insbesondere um Vorarlberg erweitert wurde, sei man «nochmals über die Bücher gegangen» – und dabei zum selben Schluss gekommen, wie bei der ersten Anfrage vor rund vier Jahren.

Vor allem zum grenzüberschreitendem Rheintal habe der Thurgau wenig Berührungspunkte. Sacchetti sagt:

«Wir sind unbestritten nach Zürich ausgerichtet.»

Dort sehe man für den Thurgau die Vorteile, sich bei Themen wie beispielsweise Raumplanung, öffentlicher Verkehr oder Entwicklungspotenzialen einzubringen. Diese Region reiche vom Kanton Aargau «bis weit in den Thurgau inklusive Wil» und von Schaffhausen bis Zug.

Zusammenarbeit ohne diesen «Überbau»

Weil sich an ihrer Haltung in den vergangenen vier Jahren nichts geändert hat, verzichtete die Thurgauer Verantwortlichen auf eine detaillierte inhaltliche Rückmeldung an den Kanton St.Gallen, wie es in der Mitteilung vom Donnerstag heisst. Darin stellt die Thurgauer Regierung unmissverständlich in Frage, ob die Agglomerationsräume St.Gallen-Bodensee, Rheintal Werdenberg-Liechtenstein und Wil tatsächlich die Merkmale einer Metropolitanregion erfüllen.

Gemäss «Raumkonzept Schweiz» des Bundesamtes für Raumentwicklung seien die vier wirtschaftlichen Hauptmotoren der Schweiz die Metropolitanräume Zürich, Basel, Genfersee und Bern. Dennoch strebe der Thurgau weiterhin eine enge Zusammenarbeit mit den Ostschweizer Kantonen an. Das sei mit den bestehenden Institutionen ohne «Überbau einer Metropolitanregion» möglich.

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