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Thurgauer Schüler an Keuchhusten erkrankt – für Säuglinge besteht Gefahr

In der Region Frauenfeld und Aadorf wurde bei mehreren Schülerinnen und Schülern Keuchhusten nachgewiesen. Für Säuglinge ist die hochansteckende Krankheit gefährlich.
(red)
Für Säuglinge kann der Keuchhusten gefährlich sein. (Bild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Für Säuglinge kann der Keuchhusten gefährlich sein. (Bild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Vergangene Woche sind in der Region Aadorf mehrere Personen an Keuchhusten (Pertussis) erkrankt. Wenige Tage danach sei das Amt für Gesundheit auch über Fälle aus der Region Frauenfeld in Kenntnis gesetzt worden, schreibt dieses in einer Mitteilung.

Keuchhusten sei für Kinder und Erwachsene eine lästige Erkrankung, aber in der Regel ungefährlich. Für Säuglinge unter zwölf Monaten könne es jedoch zu Komplikationen oder schwerwiegenden Problemen führen.«Sind diese in Kontakt mit erkrankten Personen gekommen, muss der Kinder- oder Hausarzt aufgesucht werden.» Bei Erwachsenen, Jugendlichen und über einjährigen Kindern sei der Keuchhusten zwar ansteckend, bei ihnen verlaufe Erkrankung meistens nicht sehr schwer.

Durch Bakterien ausgelöst

Keuchhusten wird durch Bakterien ausgelöst und ist eine hochansteckende Tröpfcheninfektion. Das Thurgauer Amt für Gesundheit empfiehlt engen Kontaktpersonen von erkrankten Kindern oder Erwachsenen bei Zeichen einer Atemwegsinfektion ihren Kinder- oder Hausarzt aufzusuchen. Die Ansteckung kann in einem Zeitraum von bis zu 21 Tagen nach dem letzten Kontakt mit einer an Keuchhusten erkrankten Person erfolgen.

Im Gegensatz zu einer Erkältung oder Grippe fällt beim Keuchhusten der stakkatoartige Husten auf. Wenn der Husten anhaltend, stark und anfallsartig auftritt, ist laut Gesundheitsamt zu empfehlen, einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen.

Damit sich die Keuchhustenerkrankungen nicht weiter ausbreiten, sollte bei allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen der Impfstatus überprüft werden, teilt der Kanton weiter mit. Fehlende Impfungen gegen Keuchhusten sollten dringend nachgeholt werden. Der Impfstoff sei seit Jahren sehr bewährt. Erkrankte mit bestätigter Pertussiserkrankung werden antibiotisch behandelt. Institutionen wie Schulen, Kindertagesstätten oder Kindergarten sollen Erkrankte erst nach fünf Tagen Antibiotikatherapie wieder besuchen.

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