Mehr Weile im Weiler: Oberherten oberhalb Frauenfeld wird zur Tempo-30-Zone

Oberherten bekommt nächstes Jahr eine Tempo-30-Zone. Die Stadt will zudem Strasse und Werkleitungen sanieren.

Stefan Hilzinger
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Blick auf Oberherten. (Bild: Andrea Stalder)

Blick auf Oberherten. (Bild: Andrea Stalder)

Stadtingenieur Thomas Müller. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Stadtingenieur Thomas Müller. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Das Dörfchen Oberherten zählt zwar nur wenige Haushalte, liegt aber an einem Verkehrsknotenpunkt zwischen Frauenfeld und dem Tuenbachtal, zumindest was den latenten Schleichverkehr via Stählibuck angeht. Ausserdem ist die bäuerlich geprägte Siedlung in den vergangenen Jahren durch Innenverdichtung sogar etwas gewachsen. Nun soll Oberherten, wo die Herten-, die Loo-, die Neuhauser- und die Stählistrasse aufeinandertreffen, verkehrsberuhigt werden. Ein «Entwurf Verkehrsanordnung Zonenhöchstgeschwindigkeit 30 km/h» lag bis Mittwoch beim Amt für Tiefbau und Verkehr öffentlich auf.

«Im nächsten Jahr sollen Strassen und Werkleitungen in Oberherten saniert werden. Im gleichen Zug wollen wir ein Tempo-30-Regime einführen.»

Das sagt Stadtingenieur Thomas Müller zum Vorhaben. Die Kreuzung im Ortskern sei eng und teilweise unübersichtlich, daher sei es angezeigt, hier die Geschwindigkeit zur reduzieren, sagt Müller.

«Faktisch fährt dort niemand 50»: Diessenhofen erweitert zwei Tempo-30-Zonen

Die Stadt Diessenhofen erweitert die Tempo-30-Zonen «Schützenstrasse» und «Schulstrasse», unter anderem wegen des neuen Parkierungskonzepts. Die Kosten belaufen sich auf wenige Tausend Franken. «Es geht nur darum, drei Betonelemente zu verschieben und einige Markierungen anzubringen», sagt Stadtpräsident Markus Birk.
Rahel Haag