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Mehr Geburten und mehr Todesfälle im Thurgau

2018 wurden im Thurgau 2971 Kinder geboren. Gestorben sind deutlich weniger, nämlich 2067 Kantonseinwohner. Die Bevölkerung wächst also, auch durch Zuwanderung.
Sebastian Keller

Im vergangenen Jahr erblickten 2971 Babys mit Wohnsitz im Thurgau das Licht der Welt. Das sind 5,8 Prozent mehr Neugeborene als im Jahr zuvor. Darüber berichtet die Dienststelle für Statistik in ihrem jüngsten Newsletter. «Damit setzt sich der Trend steigender Geburtenzahlen, der seit gut zehn Jahren beobachtet wird, fort.» Ein Blick zurück zeigt: Mehr Geburten wurde im Thurgau letztmals 1992 verzeichnet; 3017 Neugeborene wurden damals gezählt.

Die neuen Erdenbürger erfreuen nicht nur ihre jungen Eltern. Sie tragen auch einen guten Teil zum anhaltenden Bevölkerungswachstum zwischen Bodensee und Hörnli bei. Der sogenannte Geburtenüberschuss – die Differenz zwischen Geburten und Todesfällen – habe in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen, heisst es im Newsletter. Der Geburtenüberschuss «bildet neben der Zuwanderung aus dem In- und Ausland einen wichtigen Eckpfeiler beim Bevölkerungszuwachs». 2018 lag der Geburtenüberschuss bei 904 Personen.

1,6 Kinder pro Frau

Zum Vergleich: Der sogenannte Zuwanderungsüberschuss war mit zuletzt 2228 Personen für das Bevölkerungswachstum aber noch relevanter. Die Statistik zeigt auch, wie sich die durchschnittliche Anzahl Kind pro Frau entwickelt. Seit 2014 liegt die «zusammengefasste Geburtenziffer» bei 1,6 Kindern je Frau; zwischen 2001 und 2016 war sie bei 1,4 Kindern. Vor 30 Jahren brachten Thurgauerinnen im Schnitt fast 2 Kinder zur Welt – mit 1,6 lag die gesamtschweizerische Geburtenziffer damals wesentlich tiefer.

26 Prozent der Kinder, die im vergangenen Jahr das Licht der Welt auf Thurgauer Boden erblickten, sind ausländische Staatsbürger. Die Ausländerquote im Gebärsaal hat sich in den vergangenen Jahren kaum verändert. Die jüngste Rangliste der ausländischen Staatsbürgerschaften führt Deutschland (281 Kinder) vor Nordmazedonien (85), Italien (73) und Portugal (51) an.

Zugenommen hat auch die Anzahl Todesfälle. 2018 starben im Thurgau 2067 Personen, was einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 4,1 Prozent entspricht. Damit ist 2018 das erste Jahr, in dem im Kanton mehr als 2000 Personen gestorben sind. Im Verhältnis zur Bevölkerung, so schreiben es die Statistiker, habe die Zahl der Todesfälle in den vergangenen Jahrzehnten jedoch abgenommen.

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