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Mehr als nur Kosmetik: Das über 40-jährige Wängemer Gemeindehaus soll saniert werden

Die Wängemer Gemeindeversammlung befindet am 5. Dezember über die Sanierung des Gemeindehauses.
Olaf Kühne
Am 19. Mai 1979 weihten die Wängemer ihr Gemeindehaus ein. Seither blieb der Bau innen wie aussen fast unverändert. (Bild: Olaf Kühne)

Am 19. Mai 1979 weihten die Wängemer ihr Gemeindehaus ein. Seither blieb der Bau innen wie aussen fast unverändert. (Bild: Olaf Kühne)

Während der Wängemer Steuerfuss im kommenden Jahr unverändert bleiben soll, gilt für das Gemeindehaus das Gegenteil: An der Budgetversammlung vom 5. Dezember beantragt der Gemeinderat einen Kredit von 1,5 Millionen Franken.

In der Abstimmungsbotschaft, welche kommende Woche in den Wängemer Briefkästen landet, begründet die Behörde die Notwendigkeit dieses Vorhabens ausführlich. Indes genügt hierfür auch ein Besuch im über 40-jährigen Gebäude. Der Verputz blättert von der Fassade, und im Eingangsbereich mit seinen Schaltern scheint die Zeit seit 1979 still gestanden zu sein.

«So können wir künftig massiv Heizkosten einsparen.»

Thomas GoldingerGemeindepräsident Wängi(Bild: Olaf Kühne)

Thomas Goldinger
Gemeindepräsident Wängi
(Bild: Olaf Kühne)

Es geht jedoch nicht nur um Kosmetik, betont Gemeindepräsident Thomas Goldinger im Gespräch mit unserer Zeitung. «600 000 Franken unseres Antrages sind alleine für die energetische Sanierung vorgesehen», sagt er, «für Fenster, Fassade und Dach. So können wir künftig massiv Heizkosten einsparen.»

Die grösste sichtbare Veränderung soll der Schalterbereich erfahren. «Unsere Schalter werden diskreter, und unsere Mitarbeiter erhalten ein kleines Besprechungszimmer.» Und nicht zuletzt würden die Toiletten endlich rollstuhlgängig.

Ein bisschen Kosmetik spielt dann aber doch auch mit: «Ein Gemeindehaus soll ja auch eine Visitenkarte sein», ist Goldinger überzeugt. «Auch deshalb erachten wir eine Sanierung nach 40 Jahren als legitim.»

Die Renovation des Gemeindehauses soll im kommenden Jahr über die Bühne gehen, 350000 Franken liegen bereits in einer sogenannten Spezialfinanzierung bereit.

In vier Wochen wird noch ein weiteres Bauvorhaben die Stimmbürger umtreiben: Für 930000 Franken soll die Heiterschenbrücke saniert werden. Da sie als Zufahrt zum Gewerbegebiet Murgstrasse dient, und der Lastwagenverkehr dorthin stetig zunimmt, soll die Brücke zugleich verbreitert und so der Abbiegeradius für den Schwerverkehr vergrössert werden. Vom Projekt verspricht sich der Wängemer Gemeinderat schliesslich auch eine künftige Entlastung der Aadorferstrasse, von woher das Gewerbegebiet ebenfalls erschlossen ist.

Budget 2020 mit Defizit

Das eigentliche Haupttraktandum, das Budget für das kommende Jahr, präsentiert sich wenig spektakulär. Bei Ausgaben von 15,3 Millionen Franken hat der Gemeinderat ein Defizit von knapp 277000 Franken budgetiert. Dieses Minus geht zu Lasten des Eigenkapitals, der Steuerfuss bleibt bei 49 Prozent.

Hinweis
Die Wängemer Gemeindeversammlung findet am Donnerstag, 5. Dezember, statt: ab 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle.

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