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Panflötist in Aadorf: Meditatives in der Sommerhitze

Mit Matthias Schlubeck gastierte der erste deutsche Panflötist mit Hochschulabschluss im Hinterthurgau. Hundert Besucher liessen es sich nicht nehmen, dem Duo-Konzert mit einer Gitarristin beizuwohnen.
Christoph Heer
Nicht ihr erstes gemeinsames Konzert: Gitarristin Eva Beneke und Panflötist Matthias Schlubeck in der evangelischen Kirche in Aadorf. (Bild: Christoph Heer)

Nicht ihr erstes gemeinsames Konzert: Gitarristin Eva Beneke und Panflötist Matthias Schlubeck in der evangelischen Kirche in Aadorf. (Bild: Christoph Heer)

Mittlerweile hat der auf der ganzen Welt bekannte und äusserst beliebte Panflötenvirtuose Matthias Schlubeck in mehr als 25 Jahren über 1500 Konzerte gegeben. Stolze 15-mal war er auch bereits in Aadorf zu Gast und kann hier dementsprechend auf eine grosse Fangemeinde zählen. Aus der ganzen Ostschweiz waren am Freitagabend die Freunde der Panflötenmusik angereist – Sommerhitze hin, Ferienzeit her.

Der Schweiss rinnt, die Stücke entspannen

Rund 27 Grad zeigte das Quecksilber in der evangelischen Kirche an, die Schweisstropfen perlten die Stirn herunter – und trotzdem war der Faktor Entspannung bei dieser musikalischen Darbietung ungemein gross. Werke von Franz Schubert, Klezmer-Stücke, oder von Wolfgang Amadeus Mozart umhüllten die Besucher während rund 75 Minuten mit einem Hauch von Frieden, Entspannung und Gemütlichkeit. Die Bandbreite an musikalischen Eindrücken und Farben bot ein melancholisch-meditatives, aber durchaus auch ein ausgelassen-fröhliches sowie virtuoses Klangerlebnis. In der Berlinerin Eva Beneke stand Panflötenprofi Schlubeck eine im höchsten Masse geeignete Begleiterin mit Gitarre zur Seite.

«Auch wenn es derart heiss ist wie an diesem Jubiläumskonzert, ist es immer wieder eine Freude, hier auftreten zu dürfen.»
(Matthias Schlubeck, Panflötist)

Matthias Schlubeck konzertiert gerne in Aadorf, wie er sagte, «auch wenn es derart heiss ist wie an diesem Jubiläumskonzert, ist es immer wieder eine Freude, hier auftreten zu dürfen». Den sympathischen Musiker störten dementsprechend auch die zahlreichen Programmhefte nicht, die zu Windfächer degradiert wurden. Ein bisschen frischer Wind machte das Ganze etwas erträglicher. Trotzdem: Wer es verpasst hatte, war selber schuld.

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