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Matzinger Musik bläst dem Dorf den Marsch

Die Matzinger weihten den neuen Werkhof ein und feierten dann gleich durch bis Sonntagnachmittag
Désirée Wenger
Impressionen von der Einweihung des neuen Werkhofs in Matzingen.Impressionen von der Einweihung des neuen Werkhofs in Matzingen.
9 Bilder

Matzingen weiht neuen Werkhof ein und feiert danach das ganze Wochenende weiter

Lautes Stimmengewirr erklang hinter dem blau-weiss gestreiften Festzelt in Matzingen und mischte sich mit den Tonleitern von Blasmusikinstrumenten, die auf ihren Auftritt eingespielt wurden. Links und rechts prostete man sich mit Weisswein zu. Die Stimmung war heiter – kein Wunder, wenn die Gemeinde zur Feier des neuen Werkhofs am Freitagabend den Apéro spendiert.

Nach einem musikalischen Gruss durch die Musik Stettfurt-Matzingen begrüsste Gemeindepräsident Walter Hugentobler die Gäste. Er war sichtlich stolz auf den neuen Werkhof, so liess er gar lateinische Wendungen in seine Rede einfliessen und unterstrich damit die Festlichkeit des Anlasses.

Die Musik Stettfurt-Matzingen unter der Leitung von Roland A. Huber führt den Matzingermarsch erstmals auf. (Bild: Andrea Stalder)

Die Musik Stettfurt-Matzingen unter der Leitung von Roland A. Huber führt den Matzingermarsch erstmals auf. (Bild: Andrea Stalder)

Er begrüsste insbesondere die Nationalrätinnen Edith Graf-Litscher und Verena Herzog, sowie die Regierungsrätin Carmen Haag. Zudem lobte er die Arbeit des Architekten Daniel Bünzli und seines Teams. «Ich wollte eigentlich unsere speziellen Gäste begrüssen, doch nun fällt mir auf, dass Sie alle speziell für unsere Gemeinde sind.»

Das grösste Projekt seit mehr als 40 Jahren

Die Pausen zwischen den drei Gängen des vom Damenturnverein servierten Menus wurden mit Ansprachen und Unterhaltung gefüllt. «Es macht Freud und e bizeli Stolz», sagte Hugentobler, dessen Cravatte sogar farblich auf das gelb-schwarze Wappen von Matzingen und der Tischdekoration abgestimmt war. Hugentobler:

«Der Werkhof ist Ausdruck unserer Gemeinschaft und unseres Zusammenlebens.»

Es sei das grösste Projekt der Gemeinde seit dem Bau des Mehrzweckgebäudes vor über 40 Jahren, und ein sinnvolles dazu. Auch der Architekt Daniel Bünzli unterstrich die Notwendigkeit des Werkhofes, da vorher an dessen Stelle ein altes Bauernhaus stand. Die archaische Form des schlichten und doch freundlichen Baus passe zum Dorfkern.

Ein besonderer Höhepunkt war die «Welturaufführung» des Matzingermarsches, der eigens vom Dirigent des Musikvereins Roland A. Huber komponiert wurde. Regelrecht von den Socken haute die Gäste aber die Frauenfelder Gruppe «Seppä – urchige Akrobaten», die mit viel Schalk und beeindruckenden Kunststücken auf Trampolin und Barren die Publikumsherzen eroberte. Nach weiteren herzlichen Grussbotschaften stimmten die Gäste zum Abschluss zum Thurgauerlied an.

Doch wer denkt, die Matzinger hätten danach schon zu Ende gefeiert, der irrt sich: Das Dorffest mit Märchenstunden, Spielzeug-Flohmarkt, Modelleisenbahn-Ausstellung und Kirchenfest dauerte das ganze Wochenende.

Ein stimmiges Fest

«Ich habe das Dorffest als ein riesiges Miteinander erlebt», sagt der Matzinger Gemeindepräsident Walter Hugentobler am Sonntagnachmittag. Bei bestem Wetter habe das ganze Dorf bis in die Nacht hinein gefeiert. Viele Familien hätten die breite Palette an Angeboten genutzt. Aber auch die Jubiläumsfeier «1125 Jahre Kirche St. Verena» am Sonntag sei toll gewesen. «Es kamen mehr als doppelt so viele Besucher wie erwartet», sagt Hugentobler. (hil)

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