Matzingen, Stettfurt und Thundorf prüfen Zusammenarbeit bei den Sozialen Diensten

Gemeindeübergreifende Bündelungen bei den Sozialen Diensten sind im Kanton Thurgau nicht neu. Jetzt wollen drei weitere Gemeinden zusammenspannen. Eine Arbeitsgruppe ist schon eingesetzt.

Drucken
Teilen
Vom Frauenfelder Stählibuckturm sieht man in Richtung der Gemeinden Matzingen, Stettfurt und Thundorf.

Vom Frauenfelder Stählibuckturm sieht man in Richtung der Gemeinden Matzingen, Stettfurt und Thundorf.

Bild: Donato Caspari

(sko) Synergien unter Nachbarn nutzen: Dieses Ziel verfolgen die Gemeinden Matzingen, Stettfurt und Thundorf. Sie sind sich einig, dass sie eine Zusammenarbeit im Bereich der Sozialen Dienste prüfen. «Die Arbeit in den Sozialen Diensten ist in den letzten Jahren zunehmend komplexer geworden», heisst es in einer Mitteilung aus Matzingen. Zusätzlich müssten auch das KVG-Case-Management sowie das Asylwesen betreut werden, schreibt die Gemeinde Stettfurt, in der Kurt Knecht nach langjähriger Arbeit fürs Fürsorgewesen kürzertreten wolle.

Nun also wollen die drei Gemeinden zusammenspannen, um Synergien zu nutzen, das Know-how zu erweitern, den fachlichen Austausch zu fördern und gleichzeitig Stellvertretungen sicherzustellen. Die Gemeinden schreiben:

«Zu diesem Zweck wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche die Gründung eines Kompetenzzentrums Soziale Dienste vorbereiten soll.»

Der Gruppe gehören Walter Hugentobler, Gemeindepräsident Matzingen, Felix Jenni, Gemeinderat Thundorf, Markus Bürgi, Gemeindepräsident Stettfurt, sowie Susanne Graf, Leiterin Soziale Dienste Matzingen, an. Die Arbeitsgruppe wird im Herbst den drei Gemeinderäten einen Vorgehensvorschlag unterbreiten. Begleitet wird die Arbeit von Astrid Strohmeiner, die unter anderem die Sozialen Dienste am Untersee leitet. Dort sind Kompetenzbündelungen bei Sozialen Diensten nicht neu, wo mehrere Gemeinden zusammenarbeiten.