Markt
«Das Taschengeld auf den Kopf hauen»: Martinimarkt in Steckborn hat stattgefunden

In Steckborn konnte der beliebte Martinimarkt am Sonntag und Montag, dem 7. und 8. November, wieder stattfinden. Die Besucherinnen und Besucher genossen das sichtlich, auch wenn zeitweise ein grösseres Gedränge auf der Festmeile an der Seestrasse zu sehen war.

Judith Meyer
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Im Laufe des Tages füllte sich die Festmeile an der Seestrasse in Steckborn mit vielen Besuchern.

Im Laufe des Tages füllte sich die Festmeile an der Seestrasse in Steckborn mit vielen Besuchern.

Bild: Judith Meyer

Man ist sich das Feiern und Festen in grösserer Gemeinschaft schon fast nicht mehr gewohnt. Es fühlt sich wie Jahre an, dass der letzte Martinimarkt in Steckborn stattfinden konnte. Zwar präsentierten sich an der Seestrasse merklich weniger Stände als in den Jahren zuvor, dennoch waren bereits am Sonntagmittag viele Besucher vor Ort. Klänge aus der Drehorgel begleiteten die Besucher beim entspannten Bummeln.

Das Angebot der Stände bestand aus traditionellen Chilbi-Verkaufsartikeln, kulinarischen Spezialitäten und viel Handwerklichem. Beim Seeschulhaus gab es zwei Bahnen. Nicole Schmid aus Steckborn erzählt:

«Meine Tochter hat nun fast zwei Jahre ihr Taschengeld gespart – sie hatte bisher keine gute Gelegenheit, um es auszugeben. Nun freuen wir uns, dass der Markt wieder stattfindet. Ich habe ihr geraten, es auf den Kopf zu hauen und es so richtig zu geniessen.»

Herbstwetter am Markt geniessen

Die einen waren mit, die andern ohne Maske unterwegs. Doch den Abstand in der engen Strasse einhalten zu können, war spätestens am Nachmittag nicht mehr möglich. Die Besucherinnen und Besucher genossen sichtlich das schöne Herbstwetter und die Begegnungen mit Freunden und Bekannten unter freiem Himmel.

Ein bisschen abgespeckt präsentierte sich der Martinimarkt schon. So fehlte beispielsweise das beliebte Geschicklichkeitsspiel des Kistenstapelns. Dennoch ergriffen zahlreiche Gewerbetreibende aus Steckborn die Gelegenheit und öffneten ihre Geschäfte oder stellten Tische davor, um ihre Waren oder Dienstleistungen zu präsentieren. Das örtliche Gastgewerbe profitierte ebenfalls von diesem Anlass und wartete mit Speziellem oder Traditionellem aus der Region und gemütlichen Einkehrmöglichkeiten auf.

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