Eine klingende Hommage an Mani Matter am Untersee

Einer Zürcher Liedermacher mit Berner Troubadouren-Chansons machte im Berlinger Tertianum Neutal Halt.

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Andreas Aeschlimann spielt im Tertianum Neutal. (Bild: PD)

Andreas Aeschlimann spielt im Tertianum Neutal. (Bild: PD)

(red) Bern ist überall, kürzlich auch in Berlingen. Andreas Aeschlimann gastierte im Wohn- und Pflegezentrum Tertianum Neutal in Berlingen und brachte einer begeisterten Zuhörerschaft charmant und gekonnt bekannte Mani Matter-Lieder dar. Der Barde vom zürcherischen Zollikerberg präsentierte die Lieder des Berner Troubadours Matter (1936-1972) mit viel Charme und Können.

Aeschlimann trug zuerst im Haus Seefeld, danach im Haus Seeheim Mundart-Evergreens wie «I han es Zündhölzli azündt» «Dr Sidi Abdel Assar vo el Hama», «Dr Eskimo» oder «De Ferdinand isch gschtorbe» vor, wobei er sich selbst auf der Gitarre begleitete. Dem Musiker war anzumerken, dass er dies mit sehr viel Herzblut tat. Zugleich war es den vielen älteren Gästen anzusehen, dass dies typische Lieder aus ihrer jungen Erwachsenenzeit waren, und dass sie es liebten, diese wieder einmal hören zu können.

Geschichten über
 den Mensch und Musiker

Wunderbar war zudem, dass Aeschlimann immer wieder ein paar Erläuterungen zu einzelnen Liedern beigab, so dass man das Gefühl vermittelt bekam, nun deutlich mehr vom Musiker und Menschen Matter zu wissen als vor ein paar Minuten. Das Publikum dankte Aeschlimann für den stimmungsvollen Auftritt und spendete ihm nicht nur am Programmende, sondern auch zwischen den Chansons warmen Applaus.