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Mango, Bier und ein satter Gewinn: Politisch Herdern schliesst in der Rechnung 2018 klar besser ab als budgetiert

Die Politische Herdern schliesst um 620'000 Franken besser ab als erwartet. Ein Wermutstropfen: Gemeinderat Peter Mächler hat seinen Rücktritt angekündigt.
Mathias Frei
Gemeindepräsident Ulrich Marti verabschiedet Peter Furger, der auf eine erneute Kandidatur für den Gemeinderat für die neue Legislatur verzichtet hat. (Bild: Mathias Frei)

Gemeindepräsident Ulrich Marti verabschiedet Peter Furger, der auf eine erneute Kandidatur für den Gemeinderat für die neue Legislatur verzichtet hat. (Bild: Mathias Frei)

Ein Zehnerpack Bier, Abfallsäcke, ein Schirm und eine Mango: Das Setting für den Gemeinderatstisch an der Rechnungsgemeinde von politisch Herdern war für einmal etwas anders. Der sehr positive Rechnungsabschluss war traktandiert. Die 37 Stimmberechtigten waren aber wohl nicht zuletzt wegen alt Gemeinderat Peter Furger am Donnerstagabend in die Lanzenneunforner Mehrzweckhalle gekommen. Die besagten Gegenständen waren Teil von Furgers Verabschiedung per Legislaturende nach rund sechs Jahren in der Behörde. Die süffigen Worte dafür fand Gemeindepräsident Ulrich Marti.

Ein Minus von 190'000 Franken im Voranschlag

Auch ob der Finanzlage Herderns blieben Marti die Worte nicht im Halse stecken. Die Rechnung 2018 schliesst bei einem Aufwand von 3,277 Millionen Franken mit einem Plus von knapp 430'000 Franken. Budgetiert war bei einem gut 250'000 Franken höheren Aufwand ein Minus von gut 190'000 Franken. So aber resultiert ein um 620'000 Franken besserer Abschluss. Marti sprach denn auch von einem «sehr erfolgreichen Rechnungsjahr». Die Gründe für diese Zahlen liegen einerseits im 260'000 Franken höheren Steuerertrag sowie weiteren kleineren Mehreinnahmen und Minderausgaben. Andererseits lagen die Nettokosten für die Sozialhilfe bei nur 29'000 Franken. Budgetiert waren 157'000 Franken. Der Gemeindepräsident betonte aber:

«Die tiefen Kosten sind keine Selbstverständlichkeit.»

Gemeindepräsident Ulrich Marti mit der Mango für den zu verabschiedenden Peter Furger. (Bild: Mathias Frei)

Gemeindepräsident Ulrich Marti mit der Mango für den zu verabschiedenden Peter Furger. (Bild: Mathias Frei)

Die Bruttoinvestitionen liegen bei 507'000 Franken. Marti sprach von einem «Entlastungsjahr» vor der diesjährigen Gesamtsanierung der Berghofstrasse. Rechnung und Gewinnverwendung gingen einstimmig durch. 300'000 Franken fliessen in die Vorfinanzierung Berghofstrasse, 128'000 Franken in die Vorfinanzierung zur Sanierung des Zielhangs Lanzenneunforn. Der Rest von 872 Franken geht in den Finanzüberschuss (als Teil des Eigenkapitals), der damit bei 2,02 Millionen steht.

Entwurf für Ortsplanungsrevision kommt in Behörde

Gemeinderat Peter Mächler. (Bild: sbs)

Gemeinderat Peter Mächler. (Bild: sbs)

«Schweren Herzens lassen wir ihn ziehen», sagte Marti zur Rücktrittsankündigung von Gemeinderat Peter Mächler auf Mai 2020. Mächler ist seit 2011 im Amt. Die Ersatzwahl ist auf kommenden Februar angesetzt. Auch in die Ortsplanungsrevision kommt Bewegung. Nach den Sommerferien kommt ein Vorentwurf zur Diskussion und Überarbeitung in den Gemeinderat. Eine Bevölkerungsmitwirkung ist für Ende 2019/Anfang 2020 geplant.

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