Mammern
Neue Dirigentin, neues Singspiel: Die «Chormanne Mammern» planen eine Aufführung trotz Pandemie

Mit den vier Aufführungen «Schön Sie zu sehen» möchten die «Chormanne Mammern» wieder etwas Normalität während der Pandemiezeit zurückbringen. Unter Sicherheitsmassnahmen zeigen die Sänger, was sie geprobt haben. Die Gäste erwartet ein politisch freches Singspiel.

Margrith Pfister-Kübler
Drucken
Emil Meier, Präsident der «Chormanne Mammern» freut sich auf die Aufführungen «Schön Sie zu sehen».

Emil Meier, Präsident der «Chormanne Mammern» freut sich auf die Aufführungen «Schön Sie zu sehen».

Bild: Margrith Pfister-Kübler

«Es geht weiter», sagt Emil Meier, Präsident der «Chormanne Mammern». Er verknüpft damit die Hoffnung, mit den vier Aufführungen «Schön Sie zu sehen» vom Samstag, 15. Januar, bis Samstag, 22. Januar, etwas zur Befreiung von der lähmenden Pandemie beitragen zu können. «Der Schutz ist uns wichtig. Deshalb hat Chormitglied Engelbert Dähler ein Pandemiekonzept erstellt», erklärt Meier die mutige Initiative des Vorstandes.

Einstimmig wurde der Entscheid zur Durchführung genehmigt. Statt 260 Besucherinnen und Besucher sind in der Mehrzweckhalle nur 130 Gäste erlaubt. Das Covid-Zertifikat ist obligatorisch. Für die Sänger gilt 2G-plus, für die Gäste die 2G-Regel. Präsident Meier hat sich Rat von höchster Stelle geholt, bei Geschäftsleiter Bruno Jakob vom Schweizerischen Chorverband. Die Ermunterung von höchster Stelle aus Aarau trat in Mammern eine Einsatzwelle los. Auch wurde Unterstützung zugesagt, falls die Chormanne einen finanziellen Schaden erleiden.

Deshalb wurde ab Juli ungebremst geprobt, unter freiem Himmel im «Freienstein» bei Präsident Meier, dann in der Mehrzweckhalle und im Probelokal. Das unter der Leitung der neuen Dirigentin Claudia Iten. Auch der Nachwuchs wird gefördert; es gibt 14 Chorbueben.

Exklusives Theaterstück

Das Vokalensemble mit sechs prominenten Männerstimmen beherrscht die Kunst der heiteren Unterhaltung mit einem Singspiel. Es gibt gesangliche und schauspielerische Pointen. Das Singspiel «Zellengeschnarche» wurde von Poet David Lang im Auftrag der «Chormanne» exklusiv realisiert. Bei der Premiere wird es politisch frech, es geht um Widerstand beim Abbau von Polizeiposten. Mit gewieften Spitzbuben-Überraschungstricks wird der Erhalt eines Polizeipostens sichergestellt.

Die Theatergruppe wird mit dem Lustspiel «De Adonis vom Chuehstall» unter der Regie von Regula Meier-Diener viel Gelächter auslösen. Begabung, Gesinnung und Unterhaltung haben in Mammern Tradition. Meier sagt:

«Ich hoffe, wir können an unseren früheren Erfolgen anknüpfen.»

Mehr Informationen unter: www.chormanne-mammern.ch

Aktuelle Nachrichten