Bei «Schweiz bewegt» in Frauenfeld: Mädchen treffen beim Fussball besser als Jungen

Mehrere tausend Besucher liessen sich weder von anderen Veranstaltungen noch von der Wärme abhalten, den alljährlichen Sportanlass «Schweiz bewegt» auf dem Auenfeld zu besuchen.

Andreas Taverner
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Levin zeigt auf dem Pumptrack, dass er die Wellen und Steilkurven im Griff hat. (Bild: Andreas Taverner)

Levin zeigt auf dem Pumptrack, dass er die Wellen und Steilkurven im Griff hat. (Bild: Andreas Taverner)

Frauenfeld  Schon rund eine Dreiviertelstunde vor Beginn des Anlasses «Schweiz bewegt» um elf Uhr strömen viele Besucher auf das Gelände des Sportplatzes. «Gerade mit kleinen Kindern ist es ein Muss frühzeitig hier zu sein», begründet eine Mutter das frühzeitige Erscheinen.

Erstmals mit einem Stand ist Schaubs Bauernhof-Glace vertreten. Das dreier Team blickt angesichts der Hitze optimistisch in die Zukunft. «Immerhin 14 Sorten Glace warten auf die vielen Schleckmäuler, die etwas Abkühlung benötigen», meint eine Verkäuferin.

Klettern an Harassen

Spiel und Spass werden auch bei der Jungschar Frauenfeld geboten. Sie sind nicht nur erstmalig dabei, sondern haben gleich ein hohes Zelt aufgebaut. In diesem stapeln vor allem jüngere Kinder Harass um Harass. Mit 17 Harassen erreicht bis am Mittag Kilian Held ein sehr gutes Resultat.

Sinja Fischer, gerade einmal vier Jahre jung, steht ihren älteren Mitbewerben in nichts nach. «Sie ist ein ‹Kletteräffli›», sagt ihre Mutter zu ihrer unerschrocken Kletterleistung. Die Kleine kommt immer höher hinauf. «Die macht das nicht zum ersten Mal», meint ein Zuschauer bewundernd.

Geschwindigkeit und Geschick

Weiter hinten befindet sich der Pumptrack mit Wellen und Steilkurven. «Die grösste Herausforderung für die Fahrer ist, dass sie in der Mitte bleiben und die Geschwindigkeit beherrschen müssen», sagt Markus Rüegger, Präsident des BMX-Clubs Flying Tigers Weinfelden.

Einen Fussball in eines der zwei Löcher der Torwand zu versenken, ist gar nicht so einfach. Besonders wenn dabei die amtierende Thurgauer Apfelkönigin, Marion Weibel, zuschaut. Sie stellt fest, dass die Mädchen besser treffen als die Jungen.