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Lupe über den Frauenfelder Landerwerben

Gemeinderat Peter Hausammann interessiert sich für Landkäufe der Stadt Frauenfeld und hat dazu einen politischen Vorstoss mit einigen Fragen eingereicht.
Samuel Koch
Eine Flugaufnahme der Frauenfelder Zuckerfabrik von 2005. (Bild: Nana do Carmo)

Eine Flugaufnahme der Frauenfelder Zuckerfabrik von 2005. (Bild: Nana do Carmo)

Wer Land verkauft, muss auch Land besitzen oder Land kaufen: Nach dieser Logik hat Peter Hausammann an der vergangenen Gemeinderatssitzung eine Einfache Anfrage mit dem Titel «Landkäufe der Stadt» zuhanden des Stadtrates eingereicht. Der CH-Gemeinderat will damit in Erfahrung bringen, wie viele Grundstücke die Stadt in den vergangenen Jahren gekauft hat.

Peter Hausammann, Gemeinderat «Chrampfe & Hirne». (Bild: Andrea Stalder)

Peter Hausammann, Gemeinderat «Chrampfe & Hirne». (Bild: Andrea Stalder)

Laut dem Reglement über die Bodenpolitik sei die Stadt auf dem Immobilienmarkt tätig, um «eine planmässige städtebauliche, wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu fördern». Im Bereich Wohnbaubaupolitik müsse sich die Stadt für die Erhaltung und Schaffung von preisgünstigen sowie qualitativ guten Wohnungen einsetzen und das Kostenmieten-Angebot erhöhen. Hausammann verweist auf den Inhalt des Reglements über die Förderung von preisgünstigem Wohnraum, das der Gemeinderat mit einer Mehrheit (83 Prozent) als Gegenvorschlag zur Frauenfelder Wohninitiative verabschiedet hat.

Grundstücke mit Fläche, Standort und Kaufdatum

Ebenso benennt Hausammann den Erwerb und die Abgabe von geeigneten Grundstücken, die im Reglement festgesetzt seien. Deshalb erfragt er den Stadtrat, gegliedert in die Jahre zwischen 1995 und 2004, 2005 bis 2014 sowie seit 2015, wie viele Grundstücke (mit Fläche und Parzellennummer) die Stadt erworben hat. Zu jeder Periode soll der Stadtrat erläutern, ob das Grundstück in Wohnzonen, Zonen für Gewerbe und Industrie oder Mischzonen liegt. Zudem fragt Hausammann: «Wurden all diese Grundstücke via Landkreditkonto gekauft?» Diejenigen Grundstücke, auf welche das nicht zutreffe, sollten ebenso angegeben werden.

Bereits vor drei Jahren reichte Hausammann zwei Einfache Anfragen zum Thema «Landverkäufe der Stadt aus dem Landkreditkonto» ein. Laut Stadtrat ermögliche das Landkreditkonto der Stadt, «aktiv auf dem Immobilienmarkt zu agieren». Die Preise der Grundstücke befänden sich jeweils im «unteren bis mittleren Bereich der Preisspanne».

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