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Glosse

Luftsprünge ohne Alpentechno

Murgspritzer: Frauenfelder jauchzen derzeit über die freien Strassen und die saubere Luft zum Atmen, weil viele in die Skiferien verreist sind. Hauptsache es läuft kein Alpentechno aus dem 90er-Jahren.
Samuel Koch
Samuel Koch. (Bild: PD)

Samuel Koch. (Bild: PD)

Der Berg ruft. So heisst ein 90er-Alpentechno-Song der bayerischen Band K2. Sie ist noch nicht in der Versenkung verschwunden, sondern hat vor drei Jahren ihren neuesten Hit mit dem stilvollen Namen Matterhorny herausgebracht.

Der Berg lockt derzeit auch viele aus Frauenfeld heraus. Dank Profischwüngen, Stemmbogen oder Aprés-Ski mit Kafi am Pistenrand (Vreni Schneider lassen wir an dieser Stelle aus dem Spiel) fliesst der Verkehr in der Stadt selbst zu Stosszeiten ohne jegliches Stocken.

Früher in der Schule musste man sich noch schämen, wenn man in den Skiferien zu Hause blieb. In Frauenfeld hingegen macht man heute Luftsprünge. Autofahrer brauchen weniger Nerven, Velofahrer und Fussgänger atmen weniger Schadstoffe ein.

Der Berg ruft, in Zukunft vielleicht länger als nur während einer Woche. Mit Blick auf den Klimawandel dürfte das aber zum Problem werden. Die Stadt braucht vielleicht dereinst doch einen Tunnel. Hauptsache aus den Musikboxen ertönt dann kein Alpentechno aus den 90er-Jahren!

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