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«Löwen» in Steckborn erwacht aus seinem Koma

Viele Jahre war es ruhig um das ehemalige Gasthaus Löwen in der Altstadt von Steckborn. Jetzt hat der Stadtrat grünes Licht erteilt, womit der Bau von elf Wohnungen beginnt.
Samuel Koch
Im «Löwen» an der Seestrasse beim Rathausplatz stehen die Umbauarbeiten unmittelbar bevor. (Bild: Donato Caspari)

Im «Löwen» an der Seestrasse beim Rathausplatz stehen die Umbauarbeiten unmittelbar bevor. (Bild: Donato Caspari)

In den «Löwen» in der Steckborner Altstadt kehrt Leben zurück – zumindest in Form von arbeitenden Handwerkern. Wo sie früher für Speis und Trank ein- und ausgingen, bauen sie jetzt das veraltete Interieur zu insgesamt elf Wohnungen um. Möglich macht dieser Umbau erst die Baubewilligung des Stadtrates von Ende Februar.

«Wir sind froh, dass es endlich vorwärtsgeht.»

«Wir sind froh, dass es endlich vorwärtsgeht», sagt Bauverwalter Egon Eggmann. Denn seit Jahren steht die Liegenschaft an der Seestrasse mit direktem Anschluss an den Untersee leer, mehrfach wechselte die Eigentümerschaft. Pläne für einen Umbau liegen bereits seit über fünf Jahren vor, weil nebst Wohnungen im «Löwen» im noch beinahe unbebauten, seeseitigen Teil für eine Gesamtsumme von rund sechs Millionen Franken nebst Exklusiv-Wohnungen auch die Möglichkeit eines Bistros angedacht war, gab es mehrere Einsprachen. «Man hat sich einfach nicht gefunden», sagt Eggmann. Zudem steht die für das Ortsbild «wichtige und wertvolle» Liegenschaft einerseits wegen der Altstadt unter Bundesschutz, andererseits war bei den Plänen auch das kantonale Amt für Denkmalpflege involviert. Mittlerweile gehört die Liegenschaft einer anderen Bauherrschaft, die sich nicht zu einer Bausumme äussert.

Mögliche Behinderungen während einjähriger Bauzeit

Der Umbau der elf 3½-Zimmer-Wohnungen jedenfalls hat nun begonnen. «Zuerst gibt es Sondierungen», sagt Bauverwalter Eggmann. Die ganzen Umbauarbeiten mit Fassadenänderungen am «Löwen» dürften mindestens ein Jahr dauern, wobei wegen der engen Platzverhältnisse an Seestrasse und Rathausplatz auch mit temporären Behinderungen etwa durch Mulden gerechnet werden muss. Im seeseitigen Gebäudeteil passiert vorerst nichts, wie Eggmann sagt. «Für eine spätere Planung haben wir den Eigentümern nahe gelegt, mit einem Architektur- und Ideenwettbewerb ein breit abgestütztes Fundament und damit die Basis für ein Baugesuch zu schaffen.»

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