An der Frauenfelder Modellbörse gabs Loks und Zubehör soweit das Auge reicht

Die 37. Modellauto- und Modelleisenbahnbörse im Casino Frauenfeld lockte am Samstag erneut Sammlerinnen und Sammler von nah und fern an.

Andreas Taverner
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Die Gilgs sind eine begeisterte Sammlerfamilie – von Bahnen wie auch von Modellautos. (Bild: Andreas Taverner)

Die Gilgs sind eine begeisterte Sammlerfamilie – von Bahnen wie auch von Modellautos. (Bild: Andreas Taverner)

Frauenfeld  Am Samstag ging die 37. Modellauto- und Modelleisenbahnbörse im Casino über die Bühne. Trotz einer zeitgleich konkurrierenden Börse fanden viele Besucher den Weg zu den Ausstellern.

Organisator Jörg Lüthi ist zufrieden. Rund 35 Aussteller auf zwei Etagen zeigen eine bunte Vielfalt an Eisenbahn- und Modellautozubehör. Ob Märklin, Fleischmann oder wie sonst all die Hersteller heissen, die Vielfalt gerade bei den Modelleisenbahnen ist sehr gross. So verwundert es auch nicht, dass kaum ist die Börse um zehn Uhr geöffnet, die ersten Sammler und Schnäppchenjäger sich einen ersten Überblick über das Angebot machen.

Darf es ein detailgetreues Modell einer farbigen Thurbo-Komposition sein oder lieber eine Dampflok HR 420 mit Tender oder ein Schüttwagen von Liliput im Massstab 1:87? Für Aufmerksamkeit sorgen auch die Frauenfelder Eisenbahn-Amateure. Sie sind im Erdgeschoss mit einem detailgetreuen Modell des Bahnhofes Frauenfeld und der heutigen Altstadt aus den 1960er-Jahren vertreten.

Unterdessen flanieren die interessierten Besucher umher, immer auf der Suche nach einem Schnäppchen oder einem bestimmten Bauteil für ihre Eisenbahnanlage. Ein Aussteller zeigt eine Märklin-Lokomotive älteren Datums. «4500 Franken war sie mal wert», sagt er. «Heute versuche ich, sie für rund 1600 Franken an den Mann zu bringen.»

Der Stand von Hansueli Krapf aus Dörflingen wirbt mit dem Slogan: Gebrauchte Modellbahnen - 1. Klasse aus 2. Hand. Dem Besucher präsentiert sich eine enorme Vielfalt an Loks und Wagen in allen möglichen Farben und Ausführungen. Weiter haben die Kunden die Wahl zwischen verschieden grossen Spurweiten oder zwischen Loks, die mit Gleich- oder Wechselstrom betrieben werden können.

Ganze Sammlung auf dem Tablet gespeichert

«Ich kaufe was mir gefällt», sagt ein Kunde der mit einem Tablet, auf dem seine ganze Sammlung gespeichert ist, umherläuft. «Sollte ich etwas Fehlendes für meine Sammlung finden, weiss ich es und kann es gleich kaufen», erklärt er sein Vorgehen. Bezüglich des Trix Express kennt sich Ruedi Witschi am besten aus. Besonders an der analogen Bahn ist, dass sie im Gegensatz zu den anderen Herstellern gleich drei Züge gleichzeitig auf demselben Gleis fahren können.

Nach 13 Uhr zieht Organisator Jörg Lüthi Fazit: «Die Erwartungen haben wir erfüllt, wenn man bedenkt, dass gleichzeitig in Dietikon eine Börse stattfand.»