Lokalpolitik
Frauenfelder Stadtrat löst Spezialkommission 2030 definitiv auf – das gibt er als Gründe für den Schritt an

Die Spezialkommission «Frauenfeld 2030» hat ausgedient. Deshalb hat sie der Stadtrat vergangene Woche aufgelöst. Ihren Anfang nahm die Kommission im Sommer 2013.

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Budgetsitzung des Frauenfelder Gemeinderates im Rathaus.

Budgetsitzung des Frauenfelder Gemeinderates im Rathaus.

Bild: Reto Martin (15.12.2021)

Der Stadtrat hat die Spezialkommission «Frauenfeld 2030» aufgelöst. Trotz gutem Austausch mit den Mitgliedern der Spezialkommission, dass sämtliche Gemeinderatsmitglieder den Anspruch auf direkte Informationen erheben, was nun im nicht öffentlichen Anschlussteil an die Sitzungen des Stadtparlaments stattfindet.

Ausserdem habe die Bevölkerung sowie Organisationen die Möglichkeit, in geeigneter Weise mitzuwirken, teilt der Stadtrat als Beweggrund für die Auflösung mit. Zudem sei die Aufgabe der Stadtentwicklung dem Amt für Hochbau und Stadtplanung übertragen worden, und das ehemalige Amt für Standortförderung und Stadtentwicklung kümmere sich unter anderem um den Sozialraum und heisst neu Amt für Kommunikation und Wirtschaftsförderung.

Verantwortlichkeiten für Mitglieder entfallen

Die Spezialkommission «Frauenfeld 2030» wurde im Juni 2013 ursprünglich im Sinne einer politischen Begleitgruppe eingesetzt. Aufgabe der Stadtentwicklung war es insbesondere, vorausschauende Grundlagen zu schaffen, die Meinung der Bevölkerung mitzunehmen und so die Lebensqualität in der Kantonshauptstadt zu verbessern und die Position des Standorts Frauenfeld langfristig zu stärken.

Durch die jetzige Auflösung der Spezialkommission 2030 entfallen allfällig offene Verantwortlichkeiten der Kommissionsmitglieder. (red)