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Interview

Lina Button: Die Musik ist mein Baby

Netflix darf vor dem Einschlafen bei Lina Button nicht fehlen. Ihr neu entdeckter Leckerbissen heisst Basilikum-Glace. Und ihr Tag sieht anders aus als bei vielen ihrer Freunde.
Interview: Annika Wepfer
Lina Button hat derzeit viel Arbeit. Deswegen benötigt sie Ausgeglichenheit, Schlaf und viel Tee. Und bald einen Kuchen von ihrer Mutter. (Bild: PD)

Lina Button hat derzeit viel Arbeit. Deswegen benötigt sie Ausgeglichenheit, Schlaf und viel Tee. Und bald einen Kuchen von ihrer Mutter. (Bild: PD)

Was hat Sie die letzte Woche besonders beschäftigt?

Die Veröffentlichung meiner neuen Single «Hidden Land». Eine Veröffentlichung bedeutet auch immer viel Arbeit und Aufregung.

Gibt es einen Lieblingsort für Sie im Thurgau?

Für mich hat der Thurgau viele schöne Flecken. Beispielsweise der Seerücken, die Ruhe dort ist ein Traum. Meine Mutter hat eine Zeitlang in Gündelhart/Homburg gewohnt, und ich war da sehr gerne zu Besuch. Das Songschreiben fiel mir an diesem friedlichen Ort sehr leicht. Natürlich gefällt mir auch der Bodensee, ich mag seine Weite. Bei Nebel hat man fast das Gefühl, man sei am Meer.

Was lieben Sie am Herbst?

Ich liebe das Licht und die Farben, unter anderem esse ich gerne Wild. Der graue November hingegen ist nicht so mein Favorit, den könnte man gerne streichen.

Was machen Sie, um gesund zu bleiben?

Ich brauche viel Schlaf, das ist wichtig für die Gesundheit meiner Stimme. Auch wenn der Alltag stressig ist, versuche ich mich ausgewogen zu ernähren und viel Wasser und Tee zu trinken. Zudem schaue ich, dass ich immer wieder genug Zeit für mich selber habe, um möglichst ausgeglichen zu sein, und bewege mich viel.

Welches ist Ihre liebste Glace-Sorte?

Kürzlich habe ich in San Francisco meine Schwester besucht, und in der Eisdiele um die Ecke gab es ganz kreative Sorten. Ich habe mich dann für Basilikum entschieden und fand es super lecker. Ansonsten fällt meine Wahl meistens auf Haselnuss, ein sicherer Wert.

Essen Sie Bratwurst mit oder ohne Senf?

Kommt ein bisschen auf die Wurst an. Ich mag Senf und esse ihn oft zu Speisen wie Käse und Brot. Oder ich streiche ihn in ein Sandwich mit Schinken. Deswegen kommt Senf bei mir manchmal auch beim Wurstessen zum Zug.

Zur Person

Die Blues/Pop-Sängerin Lina Button wurde in Frauenfeld geboren und wuchs in Pfyn im Thurgau auf. Mittlerweile wohnt sie nun schon seit über zehn Jahren in Zürich. Ihr Traumberuf war von Anfang an Sängerin. Die neue Single «Hidden Land» von Lina Button erscheint am 26. Oktober und ist ab morgen Freitag online erhältlich.

Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?

Vermutlich vor allem Süsses, weil es das eher selten gab. Die Nougat-Eistorte oder auch die selbst gebackenen Kuchen meiner Mutter am Geburtstag waren jeweils ein Highlight. Das wünsche ich mir übrigens auf meinen nächsten Geburtstag auch wieder ­einmal.

Was haben Sie zuletzt in Konstanz eingekauft?

Ich habe sicherlich im Restaurant «Tolle Knolle» etwas gegessen. Ich liebe Kartoffeln.

Und was im Thurgau?

Frische Tomaten vom Hof der Familie Biser. Ich weiss nicht, wo es bessere gibt.

Was hören Sie im Auto?

Meistens die Stimme von meinem Navi. Orientierung ist nicht unbedingt meine Stärke.

Die beste App auf Ihrem Handy?

Meine liebste App ist Shazam. Super, um neue Musik einzufangen.

Was ist Ihr gefühltes Alter?

Ich kann keine genaue Zahl nennen, aber ich fühle mich jünger als ich eigentlich bin. Das hat wohl mit meinem Beruf zu tun. Andere in meinem Alter haben Kinder, so richtige – mein Baby ist jedoch nach wie vor die Musik, welche auch ganz viel Aufmerksamkeit, Liebe und Arbeit braucht. Zudem ist mein Rhythmus oft ein anderer als von meinen Freundinnen, die bereits Mütter sind. Ich schlafe tendenziell etwas länger und arbeite oft bis in die Nacht hinein. Gerade wenn ich Konzerte spiele, kann ich nicht um sechs Uhr morgens aufstehen und meinen, ich sei dann abends um zehn noch genug fit, um Leute zu unterhalten.

Was nehmen Sie immer mit, wenn Sie aus dem Haus gehen?

Meinen Verstand. Meistens jedenfalls. Und oft die Songs, an welchen ich gerade arbeite. Ich kann sie dann unterwegs auf meinem iPhone hören und gedanklich daran weiterarbeiten.

Worauf freuen Sie sich an einem freien Wochenende?

Das ist selten in meinem Beruf. Deshalb freue ich mich meist darauf, meine Freunde zu sehen, weil das Soziale oft zu kurz kommt, wenn ich am Wochenende Konzerte spiele. Ich geniesse es auch, mal nichts zu müssen, schlafe aus und schaue eine Serie bis sie mir verleidet.

Worüber kann man mit Ihnen nicht reden?

Über Fernsehsendungen aus meiner Kindheit. Ich bin ohne Fernseher aufgewachsen, was mich damals natürlich furchtbar geärgert hat. In der Jugend durfte ich manchmal bei unseren Nachbarn aufs Sofa sitzen und mitschauen. Samstagabends «Wetten dass ...?» oder unter der Woche «Gute Zeiten, schlechte Zeiten». Nachmittags haben meine Freundin und ich manchmal Talkshows geguckt bei ihr zu Hause. Wenn meine Mutter mich gefragt hat, was wir uns denn ansehen, habe ich es ihr als total hochstehende «Diskussionssendung» verkauft.

Wonach schmeckt Glück?

Nach frisch grilliertem Fisch irgendwo am Meer.

Ruhig einschlafen können Sie, wenn ...

... ich davor noch eine halbe Stunde Zeit hatte, Netflix zu schauen, etwas zu lesen oder einen Podcast zu hören.

Was ist Ihr heimliches Hobby?

Ich male unglaublich gerne, das macht mich sehr zufrieden. Als ich realisiert habe, dass die Musik zum Beruf geworden ist, brauchte ich ein neues Hobby. Das Malen finde ich spannend. Mich ohne Erwartungen kreativ ausdrücken zu können, tut gut.

Wenn Geld kein Problem wäre, würden Sie sich welches Auto kaufen?

Eines, das mich selbstständig herumfahren würde.

Was liegt auf Ihrem Nachttisch?

Ein schön geschliffener Stein in Herzform. Meine Mutter hat ihn mir mal geschenkt. Ich habe sonst keine besondere Vorliebe für Dekosteine, aber dieser strahlt irgendwie eine Wärme und positive Schwingungen aus. Vermutlich schlafe ich deswegen meistens wie ein Stein.

In welchem Job wären Sie eine Fehlbesetzung?

Da gäbe es wohl ganz viele. Beispielsweise in einem Forschungslabor wäre ich wohl ganz fehl am Platz. Meine Schwester arbeitet in dem Bereich, hat doktoriert, und ich bin sehr stolz auf sie, aber ich verstehe davon nur Bahnhof und frage mich bis heute, wie es sein kann, dass wir Schwestern sind. In anderen Bereichen ist es zum Glück nachvollziehbarer.

Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrem Vater?

Ich denke, von meinem Vater habe ich ein Gespür für Sprache, Wortspiele und Reime bekommen. Das kommt mir zugute, wenn ich Texte schreibe für meine Songs.

Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrer Mutter?

Meine Mutter ist ein sehr verlässlicher und gewissenhafter Mensch. Davon habe ich zum Glück auch eine Scheibe abbekommen, was mir oft hilft in meinem Berufsleben.

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