Leben im Alter
Die Standorte Münchwilen und Sirnach sind Geschichte – die Spitex Regio Tannzapfenland lädt am neuen Standort zum Tag der offenen Tür ein

Die Spitex Regio Tannzapfenland befindet sich seit geraumer Zeit im Wandel. Als mittelgrosse Non-Profit-Organisation beschäftigt sie aktuell rund 70 Mitarbeitende, Tendenz steigend. Ein Meilenstein in ihrer Historie ist der Um- und Zusammenzug der beiden Standorte Münchwilen und Sirnach in das jetzige Domizil in Sirnach.

Christoph Heer
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Spitex-Präsidentin Traudi Schönegger ist stolz auf ihr Powerteam: Monika Meier-Knoll und Ursula Mäder (Co-Bereichsleitung Pflege) sowie Rikke Gubler (Geschäftsführerin).

Spitex-Präsidentin Traudi Schönegger ist stolz auf ihr Powerteam: Monika Meier-Knoll und Ursula Mäder (Co-Bereichsleitung Pflege) sowie Rikke Gubler (Geschäftsführerin).

Bild: Christoph Heer

Dieser Umzug hat gutgetan. Es war zwar eine Umgewöhnung für viele langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, «doch jetzt, nach zwei Monaten Eingewöhnungszeit, beweisen sich die unzähligen Vorteile, die wir als ressourcenorientierte Spitex in vollen Zügen zu schätzen wissen», sagt Geschäftsführerin Rikke Gubler. Sie begrüsst mit zahlreichen Teammitgliedern die Interessierten am Tag der offenen Tür vom vergangenen Samstag.

Seit diesem Sommer befindet sich der Hauptsitz der Spitex Regio Tannzapfenland an der Fischingerstrasse 66. Die ehemaligen Standorte in Münchwilen und Sirnach wurden aufgelöst. Was bleibt, ist ein jetziger Hauptsitz mit mehr Räumlichkeiten, hellen Räumen, einer Chilllounge und vielem mehr. Die Zusammenlegung der Stützpunkte, die Integration weiterer Gemeinden, ein komplett neues Führungsteam und die Beibehaltung des finanziellen Gleichgewichtes forderten von jedem Einzelnen viel ab. Traudi Schönegger sagt:

«Schlussendlich sind wir aber nie von unserem Weg abgekommen und schreiten voller Tatendrang in die Zukunft.»

Über 61'000 Stunden Arbeit

Die Spitex Regio Tannzapfenland funktioniert dank Leistungsvereinbarungen mit den Gemeinden Bichelsee-Balterswil, Eschlikon, Fischingen, Münchwilen, Rickenbach, Sirnach und ab 2022 auch Wängi. «Somit umfasst unser ganzes Einzugsgebiet rund 25'000 Einwohner. Wobei wir täglich bis zu 300 Klienten in ihrem Daheim betreuen, umsorgen, pflegen und bei ihnen auch hauswirtschaftliche Leistungen erbringen», sagt Gubler. Überdies wurden im vergangenen Jahr auch über 6100 Mahlzeiten ausgeliefert.

Die Nachfrage nach Spitex-Leistungen steigt sowohl schweizweit wie auch im Hinterthurgau. Die medizinische Versorgung zu Hause ermöglicht es vielen Mitmenschen, länger in ihrem Daheim wohnen bleiben zu können. Die Spitex Regio Tannzapfenland leistete demnach im vergangenen Jahr über 61'000 Stunden wertvolle Arbeit – im Dienste einer lebenswerten Gesundheit.

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