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Brauhaus Sternen investiert in seine Frauenfelder Liegenschaft

Der «Sternen» hat zwar nostalgischen Charme, ist aber in vielen Dingen unpraktisch. Die Brauhaus AG muss deshalb in den nächsten Jahren bis zu 3,5 Millionen Franken in ihren Stammsitz stecken.
Stefan Hilzinger
Der Verwaltungsrat der Brauhaus Sternen AG: Geschäftsleiter Stefan Mühlemann, Präsident Peter Hochuli, Ehrenpräsident Martin Wartmann, Hansueli Wagner und Thomas Schoch. (Bild: Stefan Hilzinger)

Der Verwaltungsrat der Brauhaus Sternen AG: Geschäftsleiter Stefan Mühlemann, Präsident Peter Hochuli, Ehrenpräsident Martin Wartmann, Hansueli Wagner und Thomas Schoch. (Bild: Stefan Hilzinger)

Die Lüftung hat schon länger das Zeitliche gesegnet. Und auch sonst: «Der Zahn der Zeit nagt schneller, als dass die Mittel fliesen», sagte Ehrenpräsident Martin Wartmann vor den gut 500 versammelten Aktionären am Samstag in der Rüegerholzhalle. Es geht um bis zu 3,5 Millionen Franken, welche die Brauhaus Sternen AG in den nächsten Jahren an ihrem Stammsitz investieren muss. Man habe geprüft, abzureissen und neu zu bauen. Auch einen Umzug in die umgenutzte Stadtkaserne habe man ins Auge gefasst, erklärte Wartmann zur Strategie «Brauhaus 2022». Doch der Verwaltungsrat sei zum Schluss gekommen, Wirtschaft und Brauerei am alten Ort zu erneuern.

«Allei de Gang zum Brünzle isch bi üs en Event.»
(Martin Wartmann)

«Das Gebäude hat Charme und Geschichte», sagte Wartmann. Das soll erhalten werden, die Räumlichkeiten sollen moderner und praktischer werden. «Allei de Gang zum Brünzle isch bi üs en Event», meinte Wartmann und erntete wie so manchmal in seiner engagierten Rede Lacher und Applaus. Er sagte auch, dass die weiten Wege des Servicepersonals zwei Prozent Mehrkosten verursachte. Das soll sich bessern. Die Braukapazität will der «Sternen» gegenüber heute verdoppeln. Zur gewünschten Kapitalerhöhung sagten die Aktionäre bei einigen Gegenstimmen und Enthaltungen deutlich Ja. Der Verwaltungsrat kann nun in den nächsten beiden Jahren 1500 Aktien mit einem Nennwert von je 300 Franken ausgeben. Der Ausgabepreis pro Aktie beträgt 1000 Franken.

«Langsam mögen uns die Winterthurer»

Das Geschäftsjahr 2017 verlief zufriedenstellend. Der Umsatz lag erstmals bei mehr als fünf Millionen Franken. Den Gewinn von gut 11 000 Franken bezeichnete VR-Präsident Peter Hochuli als «schwarze Null». Hauptumsatzträger ist weiterhin das Stammhaus in Frauenfeld. Der Standort Winterthur legt zwar zu, hat sich aber in den ersten beiden Jahren nicht so entwickelt wie erhofft und schreibt vorderhand Defizite. «Die Winterthurer fangen langsam an, uns zu lieben. Sie könnten uns aber noch mehr mögen», sagte Geschäftsleiter Stefan Mühlemann.

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