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Kunsthandwerk präsentiert sich am Isliker Greuterhofmarkt

Mehrere tausend Besucher nutzten die Gelegenheit, am Greuterhofmarkt in Islikon durch die ehrwürdigen Räume zu flanieren. Einmal mehr gab es viel Lob für die Aussteller.
Hugo Berger
Weihnachtsschmuck macht einen Grossteil des Angebotes auf dem Greuterhofmarkt aus. (Bilder: Donato Caspari)

Weihnachtsschmuck macht einen Grossteil des Angebotes auf dem Greuterhofmarkt aus. (Bilder: Donato Caspari)

Am Samstag um 11 Uhr haben die Verkehrskadetten alle Hände voll zu tun, die Autoschlangen in die Parkplätze einzuweisen. Der Kunst- und Genussmarkt auf dem Greuterhof ist weit über Frauenfeld hinaus zu einem beliebten Anlass geworden.

«Ich höre von den Besuchern immer wieder, der Markt sei etwas ganz Besonderes», sagt die Ausstellerin Heidi Breitenmoser aus Tägerschen, die mit ihrem «Porzelanstübli» schon viele Jahre dabei ist. Tatsächlich bietet die Ausstellung in den ehrwürdigen Räumen aus dem 18. Jahrhundert ein besonderes Erlebnis. Durch Kellergewölbe, lange Korridore und über knarrende Treppen führt der Rundgang in die verschiedenen Kammern und Stuben, in welchen die rund 60 Aussteller ihre Kunsthandwerke präsentieren.

«Wir nehmen nur Kunsthandwerker, die eine hohe Qualität ausweisen. Auch achten wir
darauf, dass nicht zwei das gleiche Produkt anbieten.»

Sie und die 19 Anbieter in den Marktständen oder Markthäuschen im Aussengelände sind von den Veranstaltern sorgfältig ausgesucht worden. «Wir nehmen nur Kunsthandwerker, die eine hohe Qualität ausweisen. Auch achten wir darauf, dass nicht zwei dasselbe Produkt anbieten», sagt OK Präsident Max Wellauer.

Der Handwebstuhl weckt das Interesse der Marktbesucher.

Der Handwebstuhl weckt das Interesse der Marktbesucher.

So präsentiert sich dem Besucher ein vielfältiges Angebot mit Kreativem und Speziellem. Da ist etwa der Heimatkünstler und Auftragsmaler Theo Felix aus Frauenfeld. Er bittet die Besucher, seine Bilder mit einer Lupe zu besichtigen. «So erkennt man, dass die gemalten Landschaften aus unzähligen feinen Punkten bestehen», erklärt er. Auf die Frage, wie lange er an einem Bild arbeitet, meint er schmunzelnd: «Es sind jedenfalls mehr als Stunden, Tage oder Wochen.»

Lehrlingsrestaurant in der Weinlounge

Spezielles hat auch Sylvia Ulrich-Simmler aus Unterstammheim anzubieten: geklöppelter und geflochtener Schmuck aus Pferdehaaren. «Oft werden Hals- oder Armbänder aus dem Schweif der eigenen Pferde als Erinnerungsstücke gewünscht», so die Künstlerin. In einem Zimmer mit Strukturdecke und Eichenboden hat auch Denise Bitterlin im Greuterhof eine ideale Umgebung für das Malen ihrer Kraft- und Seelenbilder gefunden. «Für meine Arbeit ist das Ambiente besonders wichtig», erklärt sie.

Prost! Marktbesucherinnen stossen an.

Prost! Marktbesucherinnen stossen an.

Nebst der Kunst soll auch der Genuss nicht zu kurz kommen. Dafür sorgen etliche kleine Beizli wie die Schmittebar mit Kaffeestube oder das Lehrlingsrestaurant in der Weinlounge. Aber auch Kulinarisches wie Käsespezialitäten oder Honigprodukte aus der Region finden das Interesse der Besucher.

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