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Wilener Schulbürger wahlen künftig an der Urne

Die ausserordentliche Primarschulgemeindeversammlung wählte Monika Schafroth am Montagabend neu in die Behörde. Es war die letzte Wahl an einer Versammlung.
Gianni Amstutz
Die frisch gewählte Monika Schafroth mit Barbara Jaeger, Präsidentin der Wilener Primarschulbehörde. (Bild: Gianni Amstutz)

Die frisch gewählte Monika Schafroth mit Barbara Jaeger, Präsidentin der Wilener Primarschulbehörde. (Bild: Gianni Amstutz)

Im Gegensatz zu anderen Gemeinden, wo selbst der Posten des Gemeindepräsidenten nur mit Mühe besetzt werden kann, hatte die Primarschulgemeinde Wilen den Luxus, für den vakanten Sitz in der Behörde aus zwei valablen Kandidaten wählen zu können. Mit 41 von insgesamt 63 möglichen Stimmen setzte sich Monika Schafroth in einer Kampfwahl um einen Sitz in der Wilener Primarschulbehörde gegen André Triebe durch.

Sie ist damit das letzte Mitglied, das an einer Schulgemeindeversammlung gewählt wurde. Denn gemäss der neuen Gemeindeordnung, die am Montagabend im Kirchen- und Gemeindezentrum von den Stimmberechtigten angenommen wurde, werden Behördenmitglieder künftig an der Urne gewählt. Angesichts der schwachen Wahlbeteiligung von lediglich 3,8 Prozent ein nachvollziehbarer Entscheid.

Monika Schafroth begründete die Motivation für ihre Kandidatur mit ihren beiden Töchtern, die im Kindergarten- und Primarschulalter sind. Deshalb sei das Thema Schule in ihrer Familie sehr aktuell. Auch in ihrer therapeutischen Arbeit als selbstständige Mentaltrainerin werde sie oft mit Sorgen und Ängsten von Eltern mit Kindern im schulpflichtigen Alter konfrontiert. Diese Erfahrungen aus Beruf und Familie will sie nun in einbringen. Dort übernimmt Monika Schafroth ab dem 1. Januar das vakante Ressort Pädagogik. Dieses galt es neu zu besetzen, nachdem Barbara Jaeger, die dieses Amt vorher bekleidete, seit 1. August dieses Jahres als Schulpräsidentin fungiert.

Wenig zu reden gab die Anpassung der Gemeindeordnung. Dies vor allem deshalb, weil es grösstenteils um reine Formalitäten ging. Abgesehen von der erwähnten Änderung des Wahlprozederes wurden überholte Artikel überarbeitet und dem geltenden kantonalen Recht angepasst.

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