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Künstler aus der Region Frauenfeld gewähren einen Blick hinter die Leinwand

Spannende Entdeckungsreisen an intime Arbeitsorte in und rundum Frauenfeld sind garantiert. Der regionale Kulturpool lädt am dritten Mai-Wochenende in 32 Ateliers von Kunstschaffenden.
Mathias Frei
Die druckfrischen Plakate des Atelier-Wochenendes auf und in der Walze, rundherum Fredi Buchli, Betty Kuhn, Stadtpräsident Anders Stokholm, Gastgeberin Cornelia Schedler, Mark J. Huber und der städtische Kulturbeauftragte Christof Stillhard. (Bild: Reto Martin)

Die druckfrischen Plakate des Atelier-Wochenendes auf und in der Walze, rundherum Fredi Buchli, Betty Kuhn, Stadtpräsident Anders Stokholm, Gastgeberin Cornelia Schedler, Mark J. Huber und der städtische Kulturbeauftragte Christof Stillhard. (Bild: Reto Martin)

Mark J. Huber lässt tief blicken. «Mein Atelier hat eine Tür, und die mache ich auf.» Fredi Buchli sagt:

«Ich zeige alles – ausser das, was mir nicht gefällt.»

Bei Betty Kuhn dagegen gibt es in ihrem Atelier etwas, das niemand zu sehen bekommt. Die drei Frauenfelder Kunstschaffenden öffnen an der dritten Ausgabe des Atelier-Wochenendes nach 2013 und 2016 ihre Arbeitsorte für die interessierte Öffentlichkeit – und gehören auch dem OK dieses regionalen Kunsthappenings an. Am Wochenende vom 17. bis 19. Mai können insgesamt 32 Ateliers besucht werden – in Frauenfeld, aber auch von Dettighofen bis Matzingen und von Hüttwilen bis Pfyn.

Die Druckkunstwerkstatt von Cornelia Schedler ist heimelig, weil ein wenig gspässig. Hierhin hat das OK des Atelier-Wochenendes am Mittwochnachmittag zur Pressekonferenz geladen. Stadtpräsident Anders Stokholm war beim letzten Atelier-Wochenende vor drei Jahren hier zu Gast, «an dieser wunderbaren Veranstaltung und an diesem wunderbaren Ort». Er spricht von einem Blick hinter die Leinwand und freut, Zutritt zu erhalten an intime Orte des Kunstschaffens. «Mit dem Atelier-Wochenende entsteht ein Brückenschlag zum Betrachter der Kunst.» Und es sei zugleich wertvolle Kunstvermittlung, sagt Stokholm.

So sinkt die Schwellenangst für Interessierte

Der städtische Kulturbeauftragte Christof Stillhard freut sich ob der grossen Zahl teilnehmender Künstler. 2013 standen 25 Ateliers offen, vor drei Jahren waren es 19. Und es kamen rund 2000 Besucher. Nun stehen 32 Arbeitsorte von Kunstschaffenden offen.

«Das Booklet ist einiges dicker als vor drei Jahren.»

Dementsprechend sei das Spektrum der künstlerischen Inhalte so breit wie noch nie – und dies, obschon das Atelier-Wochenende nicht kuratiert ist, wie Stillhard festhält. Was auch wichtig ist:

«In diesem Rahmen hat man viel weniger Schwellenangst.»

Das Atelier-Wochenende sei die einzige Veranstaltung, die der regionale Kulturpool in Eigenregie veranstalte und entsprechend auch finanziere, erklärt Stillhard, der auch als Kulturpool-Geschäftsführer amtet. Derzeit sind zehn der 15 Regio-Gemeinden Mitglied im Kulturpool, zuletzt ist Uesslingen auf Anfang 2019 beigetreten. Beim Atelier-Wochenende sind an sich nur Ateliers in Mitgliedergemeinden gelistet. Eine Ausnahme hat man bei Mark J. Huber und Kathrin Bigler gemacht, die in Frauenfeld wohnen, deren Ateliers sich aber in den Nicht-Mitgliedergemeinden Thundorf und Felben-Wellhausen befinden. «In der Hoffnung, dass die beiden Gemeindebehörden so die Vorteile einer Kulturpool-Mitgliedschaft sehen und sich entscheiden, auch beizutreten», meint Stillhard.

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