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Kreuzlingerin präsidiert Hilfsorganisation: Jeder Franken kommt in Tansania an

Junge Thurgauer stellten 2016 das Projekt «Nakupenda Afrika» auf die Beine. Jedes Jahr realisiert der gemeinnützige Verein verschiedene Projekte in der Region Anusha in Tansania.
Annika Wepfer
Kinder aus Tansania mit der Präsidentin von «Nakupenda Afrika», Leonie Fahrion. (Bild: PD)

Kinder aus Tansania mit der Präsidentin von «Nakupenda Afrika», Leonie Fahrion. (Bild: PD)

Die Hilfsorganisation «Nakupenda Afrika» gibt es seit 2016. Sie wirbt damit, dass eine Spende zu 100 Prozent ankommt. Wenn man also einen Franken spendet, dann kommt auch ein Franken in der Projektregion Anusha in Tansania an. Dies ist möglich, da zwei Projektmitarbeiter direkt vor Ort sind und das Geld so überreichen können. Alle anderen finanziellen Angelegenheiten des Vereins werden durch Erlöse von Flohmärkten und anderen Aktionen abgedeckt.

«Unser zweites Vereinsjahr war erfolgreich. Wir konnten verschiedene Projekte realisieren und sie erfolgreich umsetzen», sagt die Vereinspräsidentin Leonie Fahrion aus Kreuzlingen.

«Unsere Vision ist eine Welt, in der jedes Kind in einer gewaltfreien Umgebung eine fundierte Schulbildung erhält – eine Welt voller Träume, Perspektiven und Möglichkeiten.»

«Nakupenda» ist eine Gruppe junger Leute aus dem Thurgau. Sie will auf ihre Art dem Leben danken und anderen in Not helfen. Der Wunsch, etwas Gutes zu tun, wurde Realität und das Projekt entstand. Die Schwestern Leonie und Nina Fahrion bilden das Führungsteam.

Zwei Jahre voller Projekte

«Nakupenda» hat in den vergangenen zwei Jahren viel erreicht. Der Verein baute ein Gewächshaus, damit Gemüse angebaut werden kann. Im Waisenhaus wurde vom Verein eine Kinderbetreuerin angestellt. «Die Kleinen sind froh, dass ihnen jemand einen Rhythmus vorgibt, sie pünktlich in die Schule schickt und wieder da ist, wenn sie zurück kommen», erzählt die Präsidentin.

Es wurden Partnerschaften zwischen Kindern in Tansania und Personen in der Schweiz eingegangen, und Schulmaterialien und Mobiliar wurden geliefert.

«Insgesamt konnten wir im zweiten Vereinsjahr bereits neun Waisenkindern eine Bildungspatenschaft vermitteln und ihnen so eine gute Schulbildung in einem Internat ermöglichen.»

Ziele für 2019 seien vor allem, andere Schulen mit Mobiliar auszustatten und ihre Projekte zu evaluieren und dort zu optimieren, wo es am sinnvollsten wäre. Leonie Fahrion war 2015 das erste Mal in der Projektregion. Während diesen drei Monaten hat sie bei einer Familie gewohnt und in einer Grundschule unterrichtet. Für sie war das eine der besten Erfahrungen ihres Lebens, wie sie sagt. «Die Familie brauchte keinen materiellen Reichtum, um glücklich zu sein. Ich auf einmal auch nicht mehr.»

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