Kommentar

Nach Ja zum Frauenfelder Hallenbad: Stadtrat muss eine weitere Kostenexplosion verhindern

Das Stimmvolk von Frauenfeld heisst den 40-Millionen-Kredit für das neue Hallenbad deutlich gut. Die Ziellinie hat der Stadtrat damit aber noch nicht erreicht, meint TZ-Redaktor Samuel Koch.

Samuel Koch
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Samuel Koch.

Samuel Koch.

Bild: Reto Martin

Mit einer Drei-Viertel-Mehrheit sagt die Stadt Frauenfeld unmissverständlich Ja zur neuen Badi. Trotz hoher Kosten von knapp 40 Millionen Franken sieht das Stimmvolk eine klare Notwendigkeit für das Grossprojekt. Die Stadt investiert einerseits nachhaltig für zukünftige Generationen und wertet ihre Infrastruktur als Hauptstadt auf.

Mit dem deutlichen Ja ist aber die Ziellinie noch nicht erreicht. Nachdem der Preis gegenüber der Machbarkeitsstudie um über sechs Millionen gestiegen ist, darf sich die Stadt eine weitere Kostenexplosion nicht erlauben.

Als kleiner Wermutstropfen bleibt das ultraknappe Nein zum Saunabereich. Die Bevölkerung hat es verpasst, der Badi für vergleichbar günstiges Geld mehr Glanz zu verleihen.