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Kocheinsatz der Superlative mit Bravour gemeistert

Die Köchin des Restaurants Linde in Wängi kümmerte sich am Samstag um 3000 hungrige Münder. Franziska Landolt betreute den Leuberg-Cup in Zuzwil kulinarisch.
Christoph Heer
Franziska Landolt, Köchin in der Wängemer «Linde», als Festwirtschaftschefin in Zuzwil. (Bild: Christoph Heer)

Franziska Landolt, Köchin in der Wängemer «Linde», als Festwirtschaftschefin in Zuzwil. (Bild: Christoph Heer)

Da würde wohl manch einer nervös werden, wenn man 3000 hungrige Personen zufrieden stellen muss. Ganz anders war das bei Franziska Landolt. Die Köchin des Restaurants Linde in Wängi schien die Ruhe in Person zu sein. Hatte sogar noch Zeit für einen Schwatz. Zudem wusste sie mit ihrem Lächeln für eine Prise Sympathie zu sorgen. Der Leuberg-Cup des Turnvereins Zuzwil, bei dem Franziska Landolt Mitglied ist, hatte vergangenen Samstag Wetterglück. «Da es trocken und nicht zu heiss war, wurden unsere Essensstände fortlaufend in Beschlag genommen», sagte die Wirtschaftschefin zufrieden.

"Es ist einmalig, was Franziska Landolt Jahr für Jahr für uns leistet. Sie ist für uns ein Sechser im Lotto."

1600 aktive Turner und ebenso viele Zuschauer machten Gebrauch vom kulinarischen Angebot. Laut Franziska Landolt waren die Schnitzelbrote und die Würste vom Grill am beliebtesten. «600 Bratwürste, 200 Cervelats, 400 Kilo Pommes frites und rund 130 Kilogramm Schnitzelfleisch sorgten dafür, dass an unserem tollen Anlass niemand Hunger leiden musste», sagte die gelernte Köchin lachend.

Turner haben nicht nur viel Durst

Manch einem Turnfest in diesem Ausmass eilt der Ruf voraus, dass es ausufernde Alkoholgelage seien. Das eine oder andere Bier gehörte auch beim Leuberg-Cup dazu. Franziska Landolt wies aber darauf hin, dass auch Gesundes im Angebot stand. «Unsere Salatkreationen fanden reissenden Absatz.» Im Restaurant Linde in Wängi hat sie schon Tage zuvor das Turnfest-Menu gekocht. Als Turner aus Zuzwil zu Besuch waren, liess sie es sich nicht nehmen, das kulinarische Angebot des Leuberg-Cups aufzutischen. Als grösste Herausforderung sah sie die Vorbestellung der Essensware. «Natürlich ist es wichtig, möglichst geringe Restmengen zu haben. Einfach ist diese Berechnung aber nicht.»

"Da es trocken und nicht zu heiss war, wurden unsere Essensstände fortlaufend in Beschlag genommen."

Hörte man sich am Samstag bei Landolts Küchen- und Grillmitarbeitern um, so wurde schnell klar, wie unverzichtbar das Schaffen von Fränzi Landolt ist. «Es ist einmalig, was sie Jahr für Jahr leistet, sie ist für uns wie ein Sechser im Lotto», sagte etwa Rosmarie Fässler. Gleich tönte es bei Ida Kiener: «Unglaublich, wie sie alles immer im Überblick behält. Zudem ist sie stets gut gelaunt, anpassungsfähig und cool drauf, so hilft man gerne mit, wenn 3000 hungrige Personen auf dem Platz sind.» Nach dem Leuberg-Cup ist natürlich auch wieder vor dem Leuberg-Cup. Aber zunächst wird Franziska Landolt wieder Gäste in der «Linde» verwöhnen.

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